Boston-serie kippt: celtics verpassen torschuss in philly und müssen jetzt um alles bangen
Die Boston Celtics haben sich selbst in die Nessels gesetzt. Mit 93:106 kassierten sie in Philadelphia die zweite Klatsche in Serie und stehen nun vor dem Spiel ihrer Saison: Game 7 im TD Garden – eine Situation, die vor einer Woche noch wie ein Horror-Szenario wirkte, als sie mit 3:1 vorne lagen.
Embiid, maxey und george ziehen die celtics den rückwärtsgang
Tyrese Maxey spielte sich in einen Rausch: 30 Punkte, 5 Assists, 3 Rebounds – und das bei nur 22 Würfen. Joel Embiid lieferte das nächste Double-Double ab (19 Zähler, 10 Boards), Paul George nagelte 23 Punkte an die Bretter. Gemeinsam drehten sie die Defensive der Celtics durch den Fleischwolf: 82:63 stand es nach dem dritten Viertel, die Partie war gelaufen.
Boston schoss sich selbst die Kugel. 11 von 33 Dreiern trafen ihr Ziel, Jayson Tatum verließ mit harter Wade im Oberschenkel vorzeitig das Feld. „Das Bein war steif, aber keine Sorge“, sagte er danach – und klang dabei, als würde er sich selbst beruhigen wollen. Jaylen Brown stemmte sich mit 18 Punkten dagegen, doch ohne Treffer aus der Distanz half auch seine Athletik nicht.

Hugo gonzález bleibt auf der bank – und die celtics auf dem trockenen
Coach Joe Mazzulla rotierte straff, doch Hugo González bekam erneut keinen einzigen Sekunden Einsatz. Stattdessen schaute er zu, wie die 76ers die Zweikämpfe dominierten und Boston in jedem Viertel mindestens 24 Punkte erlaubten. Die Statistik liest sich wie ein Lehrbuch der Niederlage: 36 Treffer aus 86 Würfen, mickrige 14 Assists, 13 Ballverluste.
Jetzt droht dem Titelverteidiger das Aus im Achtelfinale – ein Debakel, das in der jüngeren Franchise-Geschichte einzigartig wäre. Die Fans im Garden werden am Sonntag brüllen, doch das reicht nicht. Die Celtics müssen ihre Würfe treffen, ihre Stars gesund halten und ihre Defense wieder auf Playoff-Niveau zimmern. Ansonsten fliegt Boston früher nach Hause als jeder gedacht hätte – und die 76ers feiern den vielleicht größten Sieg ihrer Post-Process-Ära.
