Borja jagt sein erstes tor: spaniens stürmer-angst vor serbien

Kein Treffer in fünf Länderspielen, nur Einwechslungen, kein einziger Startplatz – und jetzt soll Borja Iglesias die spanische Angriffssorgen lösen. Trainer Luis de la Fuente nominierte den Celta-Stürmer für die Testspiele gegen Serbien und Ägypten, obwohl der 31-Jährige in der Roja noch blutet statt trifft.

Das panda-dilemma: torgefahr verpflichtet

15 Tore in 31 Klubspielen lautet seine aktuelle Bilanz, doch im roten Trikot hält die Uhr seit dem 24. September 2022 still. An jenem Abend in Saragossa kam er gegen die Schweiz zu seinem Debüt, Spanien verlor 1:2. Danach folgten vier weitere Kurzeinsätze, 24 Minuten in Glasgow im März 2023 waren die längsten. Ohne Tor, ohne Assist – und ohne Perspektive auf eine Startelf.

Die Rechnung de la Fuentes ist dennoch simpel: Samu Omorodion fällt mit Kreuzbandriss aus, Álvaro Morata wird geschont, also bleibt der „Plan B“-Panzer. Iglesias liefert die Breite, das Kopfballspiel, die zweite Welle. Nur den Treffer nicht.

Neulinge jagen den ersten eindruck</h3><p>Während Iglesias seine sechs Jahre alere Torfluch bricht, warten drei Debütanten auf ihren ersten Dribbling in der Roja: <strong>Víctor Muñoz</strong> (22, Zaragoza), <strong>Ander Barrenetxea</strong> (22, Real Sociedad) und <strong>Cristhian Mosquera</strong> (20, Valencia). Ihnen genügt schon ein guter Pass, um die Highlights zu füllen – Iglesias muss treffen, sonst wird er zum Symbol der spanischen Torlosigkeit.</p><p>Die Statistik nagt an weiteren Namen: <strong>Marcos Llorente</strong> absolvierte 22 Länderspiele ohne Tor, <strong>Pedro Porro</strong> wartet nach 15 Einsätzen ebenfalls. Die jungen Verteidiger <strong>Pau Cubarsí</strong> und <strong>Dean Huijsen</strong> schieben sich dazu, doch ihnen verzeiht man. Ein Stürmer nicht.</p><h2>Oyarzabal lässt keine zweifel

Neulinge jagen den ersten eindruck

Während Iglesias seine sechs Jahre alere Torfluch bricht, warten drei Debütanten auf ihren ersten Dribbling in der Roja: Víctor Muñoz (22, Zaragoza), Ander Barrenetxea (22, Real Sociedad) und Cristhian Mosquera (20, Valencia). Ihnen genügt schon ein guter Pass, um die Highlights zu füllen – Iglesias muss treffen, sonst wird er zum Symbol der spanischen Torlosigkeit.

Die Statistik nagt an weiteren Namen: Marcos Llorente absolvierte 22 Länderspiele ohne Tor, Pedro Porro wartet nach 15 Einsätzen ebenfalls. Die jungen Verteidiger Pau Cubarsí und Dean Huijsen schieben sich dazu, doch ihnen verzeiht man. Ein Stürmer nicht.

Oyarzabal lässt keine zweifel

Wer die Latte hochlegt, heißt Mikel Oyarzabal. 22 Tore in 39 Spielen, zehn davon seit dem Berliner Final-Triumph im Juli. Sechs Treffer in den letzten fünf Partien – Zahlen, die Iglesias’ Notizblock füllen. Kein Tor vom Punkt, kein Hattrick, einfach konstante Gefahr. Daraus ergibt sich der Druck: Serbien und Ägypten gelten als letzte Generalprobe vor der Nations-League-Phase im Herbst. Wer jetzt nicht trifft, fliegt im Kader-Karussell raus.

Die Spiele in Granada und Córdoba werden also mehr als Freundschaftslehrgänge. Sie sind die letzte Chance für Iglesias, aus der ewigen Einwechsler-Rolle auszubrechen. Sonst bleibt nur die Erkenntnis: 15 Vereinstreffer reichen nicht, wenn das Nationaltrikot zwickt. Die Uhr tickt – und das Tor wartet weiter.