Bittere niederlage für die würzburg baskets – traum vom viertelfinale in weiter ferne
Champions league: baskets kassieren in frankreich schmerzhafte pleite
Würzburg – Am 2. Spieltag der Achtelfinal-Gruppenphase der Champions League musste sich der BBL-Klub den Elan Chalon aus Frankreich geschlagen geben. Mit einer klaren 75:86-Niederlagedroht den Würzburg Baskets der Traum vom Viertelfinale zu platzen. Bei nur noch vier verbleibenden Spielen wird es eine enorme Herausforderung, noch eines der beiden ersten Plätze in der Vierergruppe zu erreichen.
Reise-marathon fordert seinen tribut
Kaum 51 Stunden nach der bitteren BBL-Topspiel-Niederlage bei den Bayern Basketballern (79:98) mussten die Würzburger schon wieder international ran. Die Reisestrapazen scheinen ihre Spuren hinterlassen zu haben. Innerhalb eines Monats bestritten die Würzburger bereits ihr zehntes Spiel, davon unglaubliche sechs auswärts! Man könnte sie aktuell als die Reise-Meister unter den Basketball-Klubs bezeichnen.
Schlechter start, starke reaktion
Der Start ins Spiel verlief denkbar schlecht: Ein 0:7-Lauf der Franzosen ließ die Fans in Chalon-sur-Saône jubeln. Doch die Würzburger zeigten Charakter und drehten die Partie innerhalb von vier Minuten auf eine 11:10-Führung. Nach einem weiteren Rückstand (13:17) reagierte Trainer Saso Filipovski (51) mit der ersten Auszeit. Eine flammende Ansprache schien zu fruchten.
Erstes viertel ausgeglichen, halbzeitführung
Die Würzburger glichen bis zum Ende des ersten Viertels aus – 27:27! Das Team zeigte Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Die Bundesliga-Vierten trafen zu diesem Zeitpunkt beeindruckende sieben von acht Würfen von der Dreierlinie. Diese starke Performance setzte sich fort, sodass die Franken zur Halbzeit mit einer knappen 46:42-Führung in die Kabine gingen.
Zweiter durchgang: einbruch und niederlage
Doch im dritten Viertel folgte der Einbruch. Die Kräfte schienen zu schwinden, und die Franzosen nutzten dies aus. Sie erzielten in der zweiten Hälfte 15 Punkte mehr und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Selbst die 22 Punkte von Marcus Carr, dem besten Werfer des Abends, konnten die Niederlage nicht mehr verhindern.
Bittere aussichten im rückspiel
Die hohe Niederlage hat auch Auswirkungen auf den direkten Vergleich. Um im Falle eines Punktgleichstands vor Chalon zu landen, müsste Würzburg das Rückspiel am 17. März mit einem Vorsprung von zwölf Punkten gewinnen. Eine Mammutaufgabe! Doch bevor es darum geht, steht am Sonntag das Frankenderby gegen Bamberg (16.30 Uhr) an. Dort begann vor zehn Tagen die aktuelle Pleitenserie der Würzburger.
Hoffnungsschimmer: heimspiel in sicht
Immerhin dürfen die Baskets nach sechs Auswärtsspielen in den letzten sieben Spielen endlich wieder vor heimischem Publikum ran. In dieser Saison konnten sie sieben von acht Ligaspielen in eigener Halle gewinnen. Ein Grund zur Hoffnung für die Fans und das Team!
