Bijueska holt bronze: park-sensation in rom!

Roma hat ein neues Kapitel in der Karriere von Egoitz Bijueska geschrieben. Der 15-jährige Baske sicherte sich bei den Weltcup-Wettkämpfen 2026 eine Bronzemedaille im Park, ein bemerkenswertes Ergebnis für einen so jungen Athleten, der sich gerade erst in der Weltelite etabliert.

Die rückkehr an den ursprung

Bijueska kehrte an den Ort zurück, an dem seine Skateboarding-Karriere ihren Lauf nahm. Nach seinem Triumph im vergangenen Jahr in Rom kam er dieses Mal nicht als unbekannter Herausforderer, sondern als Titelverteidiger, nachdem er am 8. März in Sao Paulo den Weltmeistertitel errungen hatte. Die Qualifikationsrunden ließen aufhorchen: Er dominierte mit zwei Top-Leistungen, doch im Halbfinale musste er sich dem japanischen Talent Issei Sakurai geschlagen geben.

Das Finale im Spot Skatepark von Ostia präsentierte ein dramatisches Bild. Bijueska eröffnete mit einer Punktzahl von 89,47 und landete zunächst auf dem vierten Platz. Sakurai führte das Feld mit 93,41 an. In der zweiten Runde verbesserte sich Bijueska auf 92,41 Punkte und zog auf den dritten Platz nach Sakurai (jetzt 93,86) und den erfahrenen Amerikaner Tom Schaar (93,15) heran – ein echter Dinosaurier des Sports mit einer Silbermedaille von den Olympischen Spielen in Paris.

Die dritte Runde wurde zum Nervenkrimi. Bijueska riskierte alles, konnte aber seine Tricks nicht perfekt landen, was zu einer Punktzahl von 79,47 führte. Ein Rückschlag, der ihm den Aufstieg verwehrte. Dennoch hielt er sich im Rennen und qualifizierte sich für die entscheidende Runde der Top Fünf. Eine letzte Chance, die er nutzen wollte.

Bijueska präsentierte sein volles Können und verbesserte sich auf 93,00 Punkte. Zwar reichte es nicht, um Sakurai (94,00) von der Spitze zu verdrängen oder Schaar (93,15) die Silbermedaille abzunehmen, doch die Bronze war ein Triumph für den jungen Basken und ein Zeichen seiner beeindruckenden Entwicklung.

Enttäuschung für naia laso

Enttäuschung für naia laso

Bevor das Männerfinale über die Bühne ging, kämpfte Naia Laso um eine Medaille bei den Frauen. Die 17-jährige Olympionikin von Paris fand jedoch nicht in ihren Rhythmus und belegte am Ende den siebten Platz mit einer besten Punktzahl von 61,44. Der Sieg ging an die japanische Mizuho Hasegawa (15), die mit einer spektakulären Runde von 96,33 die Konkurrenz übertraf. Sie ließ die ikonische Sky Brown (93,38) und Cocona Hiraki (89,00) hinter sich, zwei weitere japanische Talente, die in diesem Sport zur Norm geworden sind, in dem die Prägung im jungen Alter entscheidend ist.

Bijueskas Bronzemedaille unterstreicht nicht nur sein persönliches Talent, sondern auch den Aufstieg des spanischen Skateboardsports auf die Weltbühne. Ein sportlicher Moment, der zeigt, dass die Zukunft des Park Skateboards gehört jungen Athleten wie ihm.