Bidasoa irún stürmt ins finale und nach europa!
Ein furioser Sieg gegen Bada Huesca katapultiert den Bidasoa Irún nicht nur ins Finale des Copa del Rey, sondern sichert dem Team auch die Teilnahme an europäischen Wettbewerben. Nach drei Jahrzehnten der Wartezeit steht der Verein vor dem größten Auftritt seiner jüngeren Geschichte.

Dominanz von beginn an: mozas' taktik geht auf
Die Partie im Centro de Tecnificación de Alicante war von Anfang an von einer beeindruckenden Dominanz des Bidasoa Irún geprägt. Bereits in den ersten Minuten zeigte das Team unter Trainer Álex Mozas seine Entschlossenheit und setzte mit einem beruhigenden 0:5-Teiler den Ton für den Abend. Die defensive Intensität, gepaart mit der blitzschnellen Gegenübernahme von Xavier González, zwang Bada Huesca, eine Auszeit zu nehmen – ein klares Zeichen der Überlegenheit.
Obwohl Bada Huesca versuchte, durch das offensive Spiel von Parera und Moya wieder ins Spiel zu finden, ließ sich Bidasoa Irún von dieser Entwicklung nicht verunsichern. Angeführt von Rodrigo Salinas stabilisierte das Team seine Abwehr und baute die Führung bis zur Pause auf einen komfortablen Vorsprung von fünf Toren aus (13:18). Die Oscenser zeigten zwar Phasen von Widerstand, doch die Antwort des irundarren Teams war stets die richtige.
Im zweiten Abschnitt setzte Bidasoa Irún noch einen Gang höher und entschied die Partie mit einem weiteren furiosen Auftritt endgültig zu seinen Gunsten (19:29 in der 44. Minute). Mozas’ Mannen spielten klug mit der Zeit, genossen den Triumph und dosierten ihre Kräfte für die anstehende Herausforderung gegen den FC Barcelona. Die Bilanz spricht für sich: Fünf bisherige Finalduelle zwischen Bidasoa Irún und dem FC Barcelona, wobei der FC Barcelona bisher die Nase vorn hatte.
Bada Huesca, trotz des Abstiegs aus der Liga ASOBAL immer noch ein respektables Team, fand an diesem Abend kaum Mittel gegen die überlegene Leistung des Bidasoa Irún. Die Leistung des Teams lässt jedoch erahnen, dass sie auch in der zweiten Liga noch eine Rolle spielen werden.
Die Zuschauerzahlen von 2.500 im Centro de Tecnificación de Alicante zeugen von der großen Begeisterung für den Handballsport in Spanien. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Finale am Sonntag freuen.
