Biathlon-enttäuschung in mailand: giacomel kämpft um letzte olympia-hoffnung

Biathlon-olympia mailand cortina 2026: tommaso giacomel noch kein teil der party

Tommaso Giacomel sollte bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo zu den italienischen Superstars gehören. Doch während das Gastgeberland eine ausgelassene Olympia-Feier erlebt, liegen die Leistungen des Biathleten deutlich hinter den Erwartungen zurück. Seine letzte Chance auf eine Versöhnung mit den heimischen Fans ist nun der Massenstart.

Giacomels enttäuschende olympia-auftritte

Der italienische Hoffnungsträger enttäuschte bislang auf ganzer Linie und ist somit (noch) kein Teil der großen italienischen Olympia-Party. Mit vier Saisonsiegen und als Zweiter im Gesamtweltcup angereist, sollten die Rennen in Antholz seine große Show werden. Doch statt Jubel überwogen bislang Frustration und Enttäuschung, seit der Silbermedaille in der Mixed-Staffel lief nichts mehr zusammen. Giacomel kämpfte mit den Tränen und gab zu: “Ich habe versagt. Ich bin sehr enttäuscht.”

Der druck auf den favoriten

Der druck auf den favoriten

Der Druck als Favorit lastete schwer auf den Schultern des Italieners. Er erklärte, dass ihn die Situation wütend mache, da er als einer der Favoriten angereist war. Er möchte sich unbedingt in die erfolgreiche italienische Gold-Reihe um Federica Brignone, Francesca Lollobrigida und Lisa Vittozzi einreihen, kämpft aber, ähnlich wie Franziska Preuß oder seine Landsfrau Dorothea Wierer, mit dem erhöhten Druck der olympischen Bühne.

Letzte chance im massenstart

Letzte chance im massenstart

Doch Giacomel gibt noch nicht auf. Mit dem Massenstart der Männer am Freitag (14:15 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) ergibt sich noch eine letzte Möglichkeit auf eine Einzelmedaille. Er blickt optimistisch voraus: “Der Massenstart ist das Format, in dem ich bisher am meisten Erfolg hatte.”

Erfolge im massenstart als hoffnungsschimmer

Im Januar 2025 gewann Giacomel den Massenstart beim Weltcup in Ruhpolding und feierte damit seinen ersten Sieg. Auch im Dezember gewann er das Rennen über 15 Kilometer im französischen Le Grand Bornand. “Es ist das Format, das mir am besten gefällt”, so Giacomel. Er träumt weiterhin davon, doch noch Teil der großen italienischen Olympia-Party zu werden.

Weitere italienische erfolge

Die italienische Mannschaft feiert bereits einige Erfolge bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina. Während Giacomel kämpft, brillieren andere italienische Athleten und tragen dazu bei, die Stimmung im Gastgeberland hochzuhalten. Die Fans hoffen, dass Giacomel sich noch steigern kann und ebenfalls zu den Medaillengewinnern zählt.

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