Bernardo silva: barcelona sagt ab – wohin geht die reise?

Die Saga um Bernardo Silva zieht sich weiter hin. Nach Gerüchten über einen Wechsel zum FC Barcelona hat sich dieser Traum für den portugiesischen Nationalspieler zerschlagen. Manchester City könnte den 31-Jährigen im Sommer ablösefrei verlieren, doch die katalanische Metropole scheint nicht das Ziel zu sein.

Barças entscheidung: alter und form spielen eine rolle

Noch im Januar schien ein Wechsel Silvas Wechselwunsch zu sein, vermittelt durch seinen ebenso mächtigen wie umstrittenen Berater Jorge Mendes. Mundo Deportivo enthüllt nun die Gründe für die plötzliche Kehrtwende Barcelonas. Es geht nicht nur um die guten Beziehungen Mendes’ zum Verein, sondern vor allem um die sportliche Perspektive. Silva, der in 449 Pflichtspielen für Manchester City 76 Tore erzielte und 77 Vorlagen lieferte, gilt bei den Verantwortlichen in Barcelona als zu alt und seine aktuelle Form überzeugt nicht.

Die Prioritäten des Klubs unter Trainer Hansi Flick liegen klar auf anderen Positionen: Ein torgefährlicher Stürmer und ein linksfüßiger Innenverteidiger stehen ganz oben auf der Wunschliste. Die Wahrheit ist hart für Silva: Er scheint in Barcelona schlichtweg nicht in die langfristige Strategie des Vereins zu passen.

Juventus, saudi-arabien und miami: die alternativen für silva

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Wohin zieht es den talentierten Mittelfeldspieler nun? Juventus Turin macht ernst und bietet ihm einen Dreijahresvertrag mit einem Gehalt von rund sieben bis acht Millionen Euro pro Jahr. Ein Wechsel in die lukrative Saudi Professional League oder gar in die MLS, wo der Inter Miami von Lionel Messi auf ihn spekulieren könnte, sind ebenfalls im Gespräch. Aber Silva hat klargestellt: Er möchte in Europa bleiben.

Die Entscheidung wird nicht einfach. Silva befindet sich an einem Scheideweg seiner Karriere. Manchester City wird sich wohl nicht länger weigern können, ihm eine angemessene Ablösesumme zu gewähren, wenn er sich anderswo ausprobiert. Ob Juventus Turin die richtige Wahl ist, wird die Zukunft zeigen. Fest steht: Bernardo Silva wird die Fußballwelt noch eine Weile auf Trab halten.