Ben farhat schießt den ksc mit zwei traumtoren aus der krise

Magdeburg war der Ort, an dem der Karlsruher SC endgültig den Schalter umlegte. 3:1, zweiter Sieg in Serie, und mittendrin ein 19-Jähriger, der gerade so tut, als wäre das alles ganz normal. Louey Ben Farhat traf doppelt, ließ zwei Magdeburger Verteidiger wie Statisten aussehen und schrieb dabei eine Geschichte, die beim KSC noch lange nachklingen wird.

Wie ben farhat die partie an sich riss

In der 20. Minute war es Kapitän Marvin Wanitzek, der den jungen Angreifer auf halblinks in die Tiefe schickte. Was folgte, war kein Glücksmoment. Ben Farhat setzte sich technisch sauber gegen Jean Hugonet durch, dann gegen Silas Gnaka, und knallte den Ball aus 14 Metern in den linken Winkel. Kalt, präzise, reif.

Der zweite Treffer in der 53. Minute war noch frecher. Ein nicht ganz sauber gespielter Pass von Dzenis Burnic, Rücken zum Tor, und trotzdem: Drehung, Abschluss, unhaltbar ins rechte Eck. Saisontore drei und vier. Ein Teenager, der im Frühjahr noch mit einem Mittelfußbruch auf der Tribüne saß, schreibt jetzt Spielberichte.

Eichner weiß genau, was er an ihm hat

Eichner weiß genau, was er an ihm hat

Trainer Christian Eichner wählte nach dem Abpfiff keine großen Worte. Er brauchte sie nicht. „Er ist ein Spieler, den wir nicht ersetzen können. Das haben wir in schlechteren Phasen gemerkt