Juve-showdown in rom: champions-league-ticket auf dem spiel
Rom brennt. Juventus fliegt. Und trotzdem drohen beide Klubs am 1. März auf dem Rasen des Olimpico einander an die Gurgel. Das Motiv: Platz vier, die letzte Euroluke, die noch in die Königsklasse führt.
Die Roma von Gian Piero Gasperini hat die Kurve bekommen. Drei Siege in Folge, 8:1-Tore – das Selbstvertrauen ist zurück. Juve dagegen stapelt nach demEuropa-Aus gegen Galatasaray nur noch Trümmer. 120 Minuten Istanbul, dann der Knock-out. Mattigkeit? Kein Thema für Spalletti. Der Coach schickt seine beste verfügbare Elf, allen voran Bremer und der aufgeblühte Yildiz.
So tickt spallettis maschine
Perin bewacht den Kasten, hinten Kelly anstelle des gesperrten Gatti. Koopmeiners und Thuram sollen Koné und Cristante die Butter vom Brot nehmen. Vorne David als falsche Neun – ein System, das in Turin schon gegen Bologna funktionierte. Die Frage: Hält die Kondition nach 120 Minuten Knock-out?
Gasperini antwortet mit Gewalt. Dreierkette, Flügelwespen, Pellegrini als hängende Bombe. Malen soll die Spitze zerreißen, Koné mit Tempo das Zentrum dominieren. Die Roma will Juve am Rande der Verzweiflung treffen – und sich selbst mit einem Schlag drei Punkte vom Sechsten wegkatapultieren.
Die schiedsrichter und die zahlen
Sozza pfeift, Di Bello sitzt im Kölner Keller – ein Duo, das in dieser Saison bereits drei Rote Karten gegen die Roma zeigte. Juve profitierte bisher: Noch kein Platzverweis unter Sozza. Statistik oder Zufall? Die Wette läuft.
Die TV-Rechte hat DAZN gesichrt, Stream und Sky-Kanal 214. Anpfiff 20.45 Uhr, Tempo von der ersten Minute. Wer gewinnt, rückt auf 52 Punkte vor und schiebt Milan auf Platz fünf. Wer verliert, muss mit Atalanta und Lazio um die letzte Europa-Plane betteln.
Die Kurve wird toben, die Spieler schwitzen. Am Ende zählt nur: Weiterkommen oder Mitläufer bleiben. Für Juve ist es die letzte Rettung, für Rom der Vorschlag zum nächsten großen Sprung. Einer wird jubeln – und der andere die Saison neu erfinden müssen.
