Bayern-generalprobe: bischof und karl retten das chaos in freiburg!
Freiburg – Ein Fußballspiel, das man so schnell nicht vergisst: Der FC Bayern München hat sich beim SC Freiburg in einem wilden Hin-und-Her mit 3:2 (0:0) durchgesetzt. Die Generalprobe für das Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid war alles andere als ein souveräner Auftritt, sondern ein Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde.

Neuer patzt, bayern kämpft zurück
Die Partie begann holprig für die Münchner, und die Rückkehr von Manuel Neuer zwischen die Pfosten offenbarte Risse in der sonst so stabilen Defensive. Zunächst schien Neuer unsicher, und nach einer Führung durch Manzambi und Höler sah es für die Bayern düster aus. Die 0:2-Rücklage wirkte wie ein Weckruf. Trainer Vincent Kompany reagierte mit frischen Kräften, und so kamen Olise, Laimer und Pavlovic ins Spiel.
Tom Bischof bewies dabei seine unglaubliche Moral und sein Talent, als er mit zwei Distanzschüssen (81./90.+2) die Partie drehte. Sein erster Treffer im Bayern-Dress! Und als wäre das noch nicht genug, traf Lennart Karl in der Nachspielzeit (90.+9) zum umjubelten 3:2. Ein Sieg, der mehr als nur drei Punkte wert ist: Er zeigt den Charakter einer Mannschaft, die auch in schwierigen Situationen nicht aufgibt.
Doch es gab auch Schattenseiten. Neuer, der nach seiner langen Verletzungspause sein Comeback feierte, hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Die Leistung des 40-jährigen Torwarts wirft Fragen nach seiner Form und seiner Rolle im entscheidenden Saisonendspurt auf. Bleibt er die Nummer eins im Champions-League-Duell gegen Real?
Für den SC Freiburg bedeutet die Niederlage einen Rückschlag, obwohl man eine starke Leistung zeigte. Das Team von Trainer Freiburg wird sich am Donnerstag in der Europa League gegen Celta Vigo beweisen müssen, bevor es im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart geht. Der Kampf um die Europa-League-Qualifikation bleibt spannend.
Die Bayern hingegen blicken nun mit gemischten Gefühlen auf das Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid. Die Leistung in Freiburg zeigt, dass es noch Luft nach oben gibt, aber auch, dass die Mannschaft über die nötige Durchschlagskraft verfügt, um auch enge Spiele zu gewinnen. Die Königliche erwartet ein hartes Stück Arbeit.
