Bayern-abwehr am limit: kahn und weidenfeller schlagen alarm!

München bebt! Nach dem blamablen 3:5-Debakel gegen Paris Saint-Germain schlagen zwei Legenden des FC Bayern Alarm: Oliver Kahn und Roman Weidenfeller äußern deutliche Bedenken hinsichtlich der Defensivarbeit des Rekordmeisters. Die Abwehrreihen des FC Bayern wirken seit Wochen zunehmend wackeliger – eine Entwicklung, die nun kritische Stimmen aus der eigenen Vergangenheit hervorruft.

Die gegentorstatistik spricht eine deutliche sprache

Die gegentorstatistik spricht eine deutliche sprache

Die Zahlen lügen nicht: In den letzten fünf Pflichtspielen kassierte der FC Bayern satte 13 Treffer. Ein erschreckender Wert, der die Verantwortlichen und Fans gleichermaßen beunruhigt. Drei Gegentore gegen Mainz, drei gegen Real Madrid im Viertelfinal-Rückspiel, zwei gegen Stuttgart und schließlich fünf in Paris – diese Bilanz offenbart eine erschreckende Anfälligkeit, die selbst die stärkste Offensive nicht kaschieren kann.

„Ich muss sagen, die Bayern sind in den letzten Wochen sehr anfällig für Gegentore gewesen“, kommentierte Weidenfeller im „Triple – der Hagedorn-Fussballtalk“ bei Sky. „Das ist schon eine Ansage.“ Der ehemalige Torwart betonte, dass es nicht immer nur an individuellen Fehlern liege, nannte aber exemplarisch Dayot Upamecano als Beispiel für eine fehlende Abstimmung und Konzentration.

Auch Oliver Kahn zeigte sich besorgt. Er räumte ein, dass die Offensive mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz derzeit zweifellos zu den besten der Liga gehört. „Sie haben immer die Überzeugung, ein Tor machen zu können. Aber nach einem 0:3 in Mainz noch 4:3 zu gewinnen, darf nicht dazu führen, dass man irgendwann die Balance verliert.“ Kahn warnte vor einer Arroganz, die den FC Bayern am Ende die ganz großen Titel kosten könnte.

Die Bundesliga-Meisterschaft ist zwar bereits sicher, doch das bevorstehende Finale im DFB-Pokal gegen Stuttgart und die Rückspiele in der Champions League werden für die Abwehrreihe zu echten Prüfungen. Es bleibt abzuwarten, ob Vincent Kompany die Weichen für eine Stabilisierung stellen und die Defensive wieder in den Griff bekommen kann. Denn eines ist klar: Ein FC Bayern, der so viele Gegentore kassiert, wird gegen die europäischen Top-Klubs kaum eine Chance haben.