Bayern zerquetscht bergamo mit 6:1 und schon träumen alle vom finale

Kein Gnade, kein Pardon: Der FC Bayern hat Atalanta Bergamo im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mit 6:1 vom Platz gefegt und damit alle Fragen nach dem Weiterkommen vorzeitig beantwortet. Die Münchner zeigten in Italien eine Gala, die nicht nur die Fans, sondern auch die internationale Presse in Ekstase versetzt.

Trainer Vincent Kompany verzichtete auf Harry Kane und Jamal Musiala in der Startformation – und wurde belohnt. Nach nur 25 Minuten lag Bergamo schon 0:3 zurück, die Partie war gelaufen. Michael Olise glänzte mit zwei Toren und einer Vorlage, Serge Gnabry war nicht zu stoppen und auch Luis Díaz bereitete Probleme. Die Italiener wirkten wie ein Schulmannschaft, die gegen eine Maschine antritt.

Die pressestimmen sind einhellig: bayern ist der favorit

Die italienische Presse spricht von einer „Demütigung“ und einer „Walze“, die über Bergamo hinwegrollte. Tuttosport titelt: „Bayern München ist eine Walze, Atalanta nach dem 1:6 in Bergamo K.o.“ Auch La Gazzetta dello Sport ist konsterniert: „Zu Hause von einem unaufhaltsamen Bayern gedemütigt – und es hätte noch schlimmer kommen können.“

In England schreibt die BBC, dass Olise in Abwesenheit von Kane glänze, während ESPN von einem „Kantersieg“ spricht. Die französische L’Équipe resümiert lapidar: „Bayern überrollt Atalanta.“ Und in Spanien warnt AS: „Diese Bayern machen Angst.“

Doch nicht alles ist Glück. Alphonso Davies musste nach 25 Minuten Einsatzzeit unter Tränen den Platz verlassen – eine mögliche Verletzung, die den Bayern Sorgen bereiten könnte. Auch Alexander Pavlovic und Jonas Urbig wurden verletzt ausgewechselt. Die nächste Runde ist zwar so gut wie sicher, aber der Kader wird dünn.

Die Münchner selbst bleiben trotz des Erfolgs auf dem Boden. „Wir haben heute gezeigt, wozu wir fähig sind“, sagte Kompany nach dem Spiel. „Aber wir haben noch nichts gewonnen.“ Die Rückspiel ist zwar nur Formsache, doch in der Champions League ist bekanntlich noch kein Halbfinale nach dem Hinspiel entschieden.

Für Atalanta ist die Lage düster. Die Mannschaft von Gian Piero Gasperini wirkte ideenlos und überfordert. „Wir haben gegen ein Topteam gespielt, das uns in allen Belangen überlegen war“, gestand der Trainer ein. Die Fans verließen das Stadion schon zur Halbzeit – es war eine Nacht, die man in Bergamo schnell vergessen möchte.

Bayern hingegen darf weiter vom Titel träumen. Mit dieser Form und diesem Selbstvertrauen ist alles möglich. Die nächste Runde ruft – und die Bayern sind längst auf dem Weg dorthin.