Bayern zerlegt real: neuer brilliert, kane trifft – titelträume leben!

Madrid bebte, als der FC Bayern im Bernabéu ein Feuerwerk ablieferte und Real Madrid im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit 2:1 bezwang. Ein Sieg, der weit mehr als nur drei Punkte bedeutet: Er schürt die Hoffnungen auf den Henkelpott und zeigt, dass die Münchner auch mit 40 Jahren Manuel Neuer im Tor eine Macht sind, mit der man rechnen muss.

Die „bestia negra“ erwacht: bayern kniet real die knie

Seit 2001 hatte der FC Bayern in Madrid keine Chance. Doch die Vorgabe von Trainer Vincent Kompany war klar: „Ohne Angst reingehen, nicht daran denken, was passiert, wenn wir verlieren. Lasst uns einfach Bayern sein.“ Und das taten sie auch. Von der ersten Minute an schnürten die Bayern die Madrilenen in deren Hälfte ein, eroberten Bälle und generierten Gefahr. Thiago Pitarchs Fehler führte zum ersten Treffer durch Serge Gnabry (28.), und Aleksandar Pavlovic' schneller Ballgewinn nach Wiederanpfiff ebnete den Weg zum 2:0.

Doch die aggressive Spielweise hatte auch Kehrseiten: Real Madrid kam durch immer wieder gefährliche Konter zu Hochkarätern. Hier bewies Manuel Neuer, warum er trotz seines Alters immer noch zu den besten Schlussmännern der Welt zählt.

Neuer: ein hexer im kasten – mbappé und vini verzweifeln

Neuer: ein hexer im kasten – mbappé und vini verzweifeln

Die Superlative sprachen für sich: „Unmenschlich!“, „überragend“, „der beste Torwart der Welt“ – Christoph Kramer und Mats Hummels waren begeistert von Neuers Leistung. Kylian Mbappé (16., 29.) und Vinícius Júnior (18., 61.) prallten an ihm ab. „Eins mit Sternchen, Weltklasse-Leistung. Er ist so schlau im Tor“, lobte Hummels. Auch als Mbappé in der 74. Minute zum 2:1 traf, war Neuer zur Stelle und parierte weitere Schüsse. „War der erste schon drin? Ist ja ’ne Frechheit“, scherzte er nach dem Spiel bei Prime Video.

Mbappé hält real am leben – doch bayern warnt vor dem rückspiel

Mbappé hält real am leben – doch bayern warnt vor dem rückspiel

Trotz seines Tores hat Kylian Mbappé Real Madrid noch eine Chance gelassen. Der Franzose, der in der spanischen Öffentlichkeit oft für seine fehlende „Empathie“ kritisiert wird, bewies zumindest vorübergehend seine Wichtigkeit für das Team. Seine Torgefahr ist unbestreitbar, wie auch Bayern-Kapitän Neuer anerkannte: „Im Eins-gegen-eins, wenn sie viel Raum haben, ist es sehr hart.“

Das Rückspiel in München am 15. April wird zeigen, ob Real Madrid diesen Vorteil nutzen kann. Doch eines ist klar: Solange Manuel Neuer in dieser Form aufläuft, dürfen die Bayern-Gegner vor einem weiteren Hexenwerk warnen sein.