Bayern schlägt lacroix ab – 40 millionen sind kein thema

Der FC Bayern hat die Gerüchte um Maxence Lacroix mit einem einzigen Satz begraben: Kein weiterer Innenverteidiger gesucht. Die 40-Millionen-Euro-Forderung von Crystal Palace bleibt unbeantwortet.

Christian Falk liefert die Antwort, die viele Bayern-Fans überrascht: „Der FC Bayern sucht derzeit keinen weiteren Innenverteidiger.“ Die Liste liest sich wie ein Who-is-Who der europäischen Abwehrzentralen: Upamecano, Tah, Kim, Ito – und ab Sommer auch Stanisic. Fünf Profis für zwei Positionen, das reicht selbst für den Rekordmeister.

Die Prioritäten liegen woanders. Max Eberl will Geld für einen Backup auf der linken Außenbahn und einen neuen Rechtsverteidiger locker machen. Das begrenzte Budget reicht nicht für einen Luxus-Kauf.

Die 18-millionen-euro-leistung

Die 18-millionen-euro-leistung

Lacroix spielte sich in der Premier League die Seele aus dem Leib. 43 Einsätze, drei Tore, ein FA-Cup-Triumph gegen Manchester City – das ist die Bilanz des 25-Jährigen. Crystal Palace verlangt nun 40 Millionen, mehr als doppelt so viel wie der damalige Transfer von Wolfsburg nach London.

Die englischen Klubs schlagen nicht mehr so schnell ein. Aston Villa, Chelsea, Liverpool – alle schauen, keiner greift zu. Das Interesse bleibt heiße Luft.

Kim-transfer wäre die einzige chance

Kim-transfer wäre die einzige chance

Die einzige Konstante im Transfer-Karussell: Bayern will sparen. Eine Kehrtwende gäbe es nur, wenn Kim persönlich einen Wechselwunsch äußert. Bisher schweigt der Südkoreaner. Ohne Ablöse für Kim bleibt die Kasse zu.

Dayot Upamecano unterschrieb frisch bis 2029. Das Signal ist eindeutig: Die Innenverteidigung steht. Lacroix bleibt ein Name für Schlagzeilen, nicht für Verträge. Der Franzose darf weiter von der Insel träumen – München macht keinen Platz.