Bayern dreht das spiel komplett: mainz demütigt, psg alarmiert!
Ein Fußballabend für die Geschichtsbücher! Der FC Bayern München hat in Mainz eine Sensation erlebt und ein 0:3 Rückstand in einen 4:3 Sieg verwandelt. Ein Spiel, das zeigt: Auch in der Champions League ist bei den Bayern scheinbar alles möglich – und das vor dem Duell mit Paris Saint-Germain.
Trainer kompany testet seine reservisten
Vincent Kompany schickte eine überraschend junge und veränderte Elf auf den Rasen. Acht Positionen gegenüber dem Pokalspiel gegen Leverkusen wurden neu besetzt. Nur Konrad Laimer, Aleksandar Pavlovic und Brahim Diaz durften von Beginn an ran. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem 18-jährigen Bara Sapoko Ndiaye, der sein Startelf-Debüt feierte. Die Maßnahme war klar: Die Stammkräfte schonen, um im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain die besten Karten zu haben.
Ein Kader mit Star-Appeal: Der bewährte Kader saß zunächst auf der Bank, doch der Marktwert der Ersatzspieler summiert sich auf rund 400 Millionen Euro – eine beachtliche Schlagkraft, die in der zweiten Halbzeit voll zum Tragen kam. Die Einwürfe von Harry Kane und Michael Olise sollten sich als richtungsweisend erweisen.
Die erste Halbzeit gehörte klar Mainz. Dominik Kohr brachte die Gastgeber per Volley nach einer Ecke in Führung (15.). Ein kostspieliger Ballverlust von Raphael Guerreiro führte kurz darauf zum 2:0 durch Paul Nebel (29.). Kurz vor der Pause erhöhte Sheraldo Becker auf 3:0, nachdem ein Schuss von Amiri von der Latte ins Feld zurückgeprallt war (45.+2). Es war das erste Mal in dieser Bundesliga-Saison, dass die Bayern in einer Halbzeit drei Gegentore kassierten. Eine erschreckende Vorstellung für die Münchner.

Die bank räumt auf: eine wende durch einzelaktionen
Doch dann kam die Wende. Die eingewechselten Spieler zeigten eine beeindruckende Moral und spielerischen Zugzwang. Nicolas Jackson profitierte von einer Vorlage von Michael Olise und erzielte den Anschlusstreffer (53.), gleichzeitig das 50. Auswärtstor der Bayern in dieser Bundesliga-Saison – ein neuer Rekord. Jamal Musiala sorgte für frischen Wind und war an einigen gefährlichen Aktionen beteiligt.
Olise traf dann mit einem sehenswerten Schuss zum 2:3 (73.), Musiala glich kurz darauf aus (75.). Doch die Bayern waren noch nicht satt. Nur zwei Minuten später vollendete Harry Kane die Aufholjagd mit dem 4:3-Siegtreffer (83.). Ein unglaublicher Triumph nach einem so desolaten Start.
Die Mainzer können sich trotz der knappen Niederlage auf ihre Leistung in der ersten Halbzeit verlassen. Aber die Bayern haben einmal mehr bewiesen, dass sie auch in aussichtslosen Situationen niemals aufgeben. Und das vor dem Duell mit PSG: Ein klares Signal an die Pariser an der Themse!
