Baskonia triumphiert erneut: maccabi trotz kampfgeist geschlagen!

Vitoria-Gasteiz – Kosner Baskonia hat im Buesa Arena erneut seine Überlegenheit bewiesen und Maccabi Tel-Aviv mit 101:98 nach einer nervenaufreibenden Partie bezwungen. Nach dem Sieg gegen Hapoel Jerusalem demonstriert das Team von Paolo Galbiati erneut seine beeindruckende Heimstärke und unterbricht die Erfolgsserie der Israelis, deren Chancen auf ein Play-in-Turnier nun deutlich geschrumpft sind.

Luwawu-cabarrot glänzt, nowell entscheidet

Während Tim Luwawu-Cabarrot mit einem Wert von 26 Punkten die Statistikliste anführte, war es letztendlich Markquis Nowell, der das Spiel für Baskonia entschied. Seine energiegeladenen Aktionen sowohl in der Offensive als auch in der Defense sorgten für den entscheidenden Impuls, unterstützt von einem wiedergefundenen Markus Howard, der seine Würfe gezielt wählte. Die Leistungen von Looney Walker, Jimmy Clark und Roman Sorkin auf Seiten von Maccabi waren zwar ansprechend, reichten aber letztlich nicht aus, um den starken Gegner zu bezwingen.

Das Spiel begann vielversprechend in Anbetracht der Offensivqualitäten beider Teams. Trent Forrests frühe Treffer wurden von Looney Walker kontert, der mit einem schnellen Lauf für Maccabi sorgte. Doch Baskonia reagierte mit einem kompakten Spiel, das die anfängliche Führung der Israelis neutralisierte. Ein zwischenzeitlicher Zehn-Punkte-Rückstand wurde durch eine verbesserte Teamleistung ausgeglichen, obwohl die Gäste weiterhin mit Distanzwürfen punkteten.

Im zweiten Viertel verlangsamte sich der hohe Punktedruck, und Baskonia nutzte die Gelegenheit, um den Rückstand zu verkürzen – trotz einiger Ballverluste auf beiden Seiten. Ein 0:8 für Maccabi ließ die Partie erneut in eine kritische Phase münden, wobei Roman Sorkin in der Zone dominierte. Ein Dreier von Markus Howard kurz vor der Pause hielt das Spiel jedoch offen (44:53).

Das dritte Viertel markierte den Wendepunkt. Baskonia startete mit einem 8:0-Lauf, der Maccabi aus dem Konzept brachte. Roman Sorkin und Looney Walker versuchten, für die Israelis wieder in Schlagdistanz zu kommen, doch Baskonia verbesserte seine Defensive erheblich und kontrollierte das Spielgeschehen. Besonders hervorzuheben ist Markquis Nowell, der mit seinen Aktionen das Momentum auf die Baskische Seite brachte und einen beeindruckenden 40:19-Viertelerfolg sicherstellte (84:72).

Ein schneller 0:5-Lauf von Maccabi im letzten Viertel sorgte für zusätzliche Spannung. Doch Baskonia fand zurück in sein Spiel, geriet jedoch in der 91. Minute ins Stocken. Jimmy Clark hielt Maccabi im Spiel, ein entscheidender Dreier von Markquis Nowell zementierte aber den Sieg für Baskonia. Zwei Freiwürfe von Tim Luwawu-Cabarrot besiegelten letztlich den 101:98-Erfolg.

Ficha técnica: 101 - Kosner Baskonia, 98 - Maccabi Tel-Aviv. Die Partie wird als Teil des 36. Spieltages der EuroLeague ohne ausgeschlossene Spieler und mit einer technischen Unsportlichkeit gegen Luwawu-Cabarrot (Minute 37) beendet.

Die entscheidung fiel in der schlussphase

Die entscheidung fiel in der schlussphase

Die Zuschauer im Buesa Arena sahen ein hochspannendes Spiel mit vielen Wendungen. Die Fähigkeit von Baskonia, sich in der Defensive zu stabilisieren und die Offensivstärke von Nowell und Luwawu-Cabarrot zu nutzen, erwies sich als entscheidend. Maccabi kämpfte zwar bis zum Schluss, doch die konsequente Leistung von Baskonia war nicht zu überwinden.

Die Niederlage bedeutet für Maccabi einen Rückschlag in ihrer Mission, einen Platz im Play-in-Turnier zu sichern. Baskonia hingegen festigt seine Position in der Top-Riege der EuroLeague und demonstriert eindrucksvoll seine Ambitionen in dieser Saison.