Baskonia triumphiert erneut: maccabi trotz großem kampf bezwungen!
Vitoria-Gasteiz – Kosner Baskonia hat erneut bewiesen, dass man im Moment zu den stärksten Teams der EuroLeague gehört. Gegenüber dem Maccabi Tel-Aviv gab es einen hart erkämpften Sieg mit 101:98, nachdem die Basken bereits gegen Hapoel Jerusalem die Oberhand behielten. Ein fulminantes drittes Viertel, in dem sie dem Gegner ein 40:19 aufbrummelten, war dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Die offensive der basken dominiert – maccabi kämpft bis zum schluss
Die Partie verlief von Beginn an auf höchstem Niveau, geprägt von schnellem Angriffspiel und zahlreichen Treffern aus der Distanz. Trent Forrest und Looney Walker lieferten sich ein regelrechtes Dreier-Duell, wobei Maccabi zunächst die Nase vorn hatte. Doch die baskische Mannschaft fand schnell ihren Rhythmus und egalisierte den Rückstand. Die erste Halbzeit endete mit einem knappen Vorsprung für die Israelis (44:53), doch Baskonia zeigte sich unbeeindruckt und startete furios in die zweite Hälfte.
Ein entscheidendes Viertel katapultierte Baskonia in Führung. Das Team von Paolo Galbiati präsentierte sich in der Folge defensiv stabil und nutzte die Fehler des Gegners geschickt aus. Markquis Nowell avancierte in dieser Phase zum Schlüsselspieler, sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung. Mit einem beeindruckenden 40:19 im dritten Viertel schlug Baskonia ein Leistungsloch und übernahm die Kontrolle über das Spiel (84:72).
Maccabi gab sich jedoch lange nicht geschlagen und kämpfte bis zum Schluss um den Ausgleich. Jimmy Clark III und Looney Walker sorgten für Spannung, doch ein entscheidender Dreier von Markquis Nowell im Schlussabschnitt zementierte den Sieg der Basken. Tim Luwawu-Cabarrot sorgte mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für den endgültigen Auslöser (101:98).
Statistisch gesehen war Tim Luwawu-Cabarrot mit einer Wertung von 26 Punkten der herausragendste Spieler auf Baskonia-Seite. Allerdings war es die Flexibilität und der unermüdliche Einsatz von Markquis Nowell, der den Unterschied machte. Auf Maccabi-Seite glänzten Clark (26 Punkte) und Walker (23 Punkte), doch die Bemühungen waren letztlich nicht genug, um die starke baskische Mannschaft zu bezwingen.
Dieser Sieg ist für Baskonia nicht nur ein wichtiger Schritt in Richtung Play-in-Turnier, sondern auch ein Zeichen ihrer wachsenden Stabilität und ihres Potenzials. Die Niederlage hingegen bedeutet für Maccabi einen Rückschlag in ihren Ambitionen, einen Platz unter den Top-Teams der EuroLeague zu erreichen.
