Baskonia bezwingt maccabi in dramatischer schlussphase!

Vitoria-Gasteiz bebte, als Baskonia in einem packenden Duell gegen Maccabi Tel-Aviv mit 101:98 die Oberhand behielt. Nach einem furiosen dritten Viertel und einer nervenaufreibenden Endphase sicherten sich die Basken den Sieg und unterbrachen die Aufwärtstendenz der Israelis, deren Play-in-Hoffnungen dadurch erheblich geschmälert werden.

Ein spiel der superlative: offensivspektakel von beginn an

Ein spiel der superlative: offensivspektakel von beginn an

Von der ersten Sekunde an deuteten beide Teams an, dass ein torreiche Partie bevorstand. Der Ballwechsel war rasend schnell, die Würfe trafen mit hoher Präzision. Forrest und Walker lieferten sich einen regelrechten Dreier-Wettstreit, doch Baskonia konnte sich zunächst keinen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Maccabi kontrollierte das Spielgeschehen und führte zur ersten Pause mit 36:28.

Die zweite Viertel war geprägt von gegenseitigen Fehlern und einem zögerlichen Spielaufbau. Trotzdem gelang es Baskonia, den Rückstand zu verkürzen, auch wenn die israelische Mannschaft mit Sorkin in der Zone immer wieder erfolgreich war. Ein 0:8-Lauf von Maccabi ließ die Partie erneut in die Spur des Gastgebers laufen, aber ein Dreier von Howard kurz vor der Halbzeitpause hielt die Spannung hoch: 44:53.

Der dritte Abschnitt als Zäsur: Baskonia übernimmt die Kontrolle

Es war die Vorentscheidung: Baskonia startete das dritte Viertel mit einem 8:0-Run und wechselte in eine neue Gangart. Die Verteidigung wurde aggressiver, die Angriffe zielgerichteter. Nowell und seine Mitspieler agierten mit einer Präzision, die Maccabi schlichtweg überforderte. Ein beeindruckendes 40:19 im dritten Viertel katapultierte Baskonia in Führung (84:72). Die Spielweise der Basken war nun von einer immensen Energie geprägt.

Das letzte Viertel begann mit einem 0:5-Lauf von Maccabi, doch Baskonia wehrte sich. Clark zeigte eine beeindruckende Leistung, hielt Maccabi im Spiel. Als die Israelis auf drei Punkte aufholten, traf Nowell aus der Distanz und brachte die Basken wieder auf die Siegerstraße. Ein freier Wurf von Luwawu-Cabarrot besiegelte schließlich den Sieg.

Einzelne Glanzleistungen und eine starke Teamleistung

Während Luwawu-Cabarrot mit 21 Punkten und einer hohen Wertung herausragte, war es die gesamte Mannschaftsleistung, die Baskonia zum Sieg führte. Nowell zeigte nicht nur im Angriff, sondern auch in der Verteidigung eine beeindruckende Leistung. Howard traf in den entscheidenden Momenten, Clark war unaufhaltsam. Auf Maccabi-Seite überzeugten Clark III (26 Punkte) und Walker IV (23 Punkte), doch die starke Baskonia-Defense ließ ihnen wenig Raum zur Entfaltung.

Baskonia demonstrierte eindrucksvoll ihre Stärke und ihre Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen einen Sieg einzufahren. Die Niederlage für Maccabi bedeutet einen Rückschlag im Kampf um die Play-in-Ränge, doch die Saison ist noch lang, und die israelische Mannschaft wird alles daran setzen, sich zurückzukämpfen. Die Partie in Vitoria war ein Beweis für die hohe Qualität der EuroLeague und das immense Potenzial beider Teams.