Baskenland-rundfahrt: landa nach crash im krankenhaus – team kritisiert!

Schock für Mikel Landa bei der baskenland-rundfahrt: Der spanische Radprofi stürzte schwer nach einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug des medizinischen Personals und wurde ins Krankenhaus gebracht. Zum Glück blieben schwere Verletzungen aus, aber der Kampf um den Gesamtsieg ist für ihn vorzeitig beendet.

Ein unfall, der fragen aufwirft

Ein unfall, der fragen aufwirft

Der Vorfall ereignete sich auf der zweiten Etappe, als Florian Lipowitz einen starken Auftritt zeigte und den dritten Gesamtrang erreichte. Landa, der selbst als 67. ins Ziel kam, wurde auf einer engen und schnellen Abfahrt von dem Auto rammt, das zum medizinischen Personal gehörte. Die Untersuchungen im Krankenhaus ergaben zum Glück keine Knochenbrüche oder bleibenden Schäden, dennoch verzichtet das Team darauf, Landa bei der Fortsetzung der Rundfahrt anzutreten, um seine vollständige Erholung zu gewährleisten. Ein bitterer Rückschlag für den dreimaligen Etappensieger beim Giro d'Italia.

Teamchef Jürgen Foré lässt seiner Enttäuschung freien Lauf: “Wir tun alles für die Sicherheit, und dann passieren solche Dinge.” Besonders brisant: Nur eine Entschuldigung des Fahrers blieb aus. “Wir haben keine Entschuldigung erhalten”, so Foré gegenüber Het Nieuwsblad. Die Rennleitung reagierte prompt und schloss den Fahrer des Fahrzeugs von der Rundfahrt aus. Eine Gelbe Karte und eine Geldstrafe von 500 Schweizer Franken stehen ihm zudem bevor.

Die Sicherheit im Radsport steht erneut im Fokus. Auch wenn Unfälle mit Begleitfahrzeugen nicht selten sind, ist ein Zusammenstoß mit dem medizinischen Personal eine absolute Ausnahme. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit, die Absprachen und Sicherheitsvorkehrungen rund um das Fahrerfeld und das Support-Team nochmals zu überprüfen. Die Frage, wie solche Situationen in Zukunft vermieden werden können, ist nun ebenso wichtig wie die Genesung von Mikel Landa.

Die baskenland-rundfahrt geht weiter, doch der Unfall von Mikel Landa wird lange nachhallen und die Diskussion über die Sicherheit im Profi-Radsport neu entfachen. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass aus diesem Vorfall die richtigen Lehren gezogen werden, damit sich ein solcher Zwischenfall nicht wiederholt und die Faszination des Radsports nicht durch solche Begebenheiten getrübt wird.