Bartucz stürmt nach wetzlar: handball-bundesliga gewinnt klasse!

Überraschung in der Handball-Bundesliga: Laszlo Bartucz, langjähriger Rückhalt der MT Melsungen, wechselt in der kommenden Saison zur HSG Wetzlar. Der ungarische Nationaltorwart unterschrieb einen Liga-unabhängigen Vertrag, der ihn bis 2028 an die Mittelhessen bindet – ein echter Coup für den Verein.

Ein erfahrener mann für die hsg

Ein erfahrener mann für die hsg

Die Verpflichtung des 34-jährigen Bartucz ist nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich ein Gewinn, so Geschäftsführer Michael Allendorf. Er kenne Bartucz bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Melsungen und schätze ihn sehr. „Er war von Beginn unserer Gespräche an Feuer und Flamme für die Aufgabe bei der HSG Wetzlar – unabhängig davon, in welcher Liga wir spielen werden“, erklärte Allendorf. Die Erfahrung und Ruhe, die Bartucz im Tor verspricht, sind für Wetzlar von immenser Bedeutung.

Für Bartucz selbst ist der Wechsel ein neues Kapitel in seiner Karriere. „Ich freue mich sehr, zu einem Verein mit einer so großen Handballtradition zu wechseln“, so der Ex-Sportvorstand von Melsungen. Er betont die beeindruckende Torwartgeschichte des Klubs und die sportliche Perspektive, die sich in Wetzlar bietet. „Gleichzeitig reizt mich die sportliche Perspektive, an deren Entwicklung ich künftig mitwirken möchte. Ich bin überzeugt, dass wir mit harter Arbeit und der Unterstützung unserer Fans gemeinsam erfolgreich sein können.“

Der Umbruch im Tor der HSG Wetzlar ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Planungen. Torhüter Anadin Suljakovic und Andreas Palicka verlassen den Verein zum Saisonende. Bartucz’ Ankunft füllt diese Lücke und gibt der Mannschaft neue Sicherheit zwischen den Pfosten. Seine bisherige Karriere führte ihn über zahlreiche Topklubs in Ungarn, darunter Tatabanya, Pecs und Gyöngysport. Seit 2015 gehört er zum Kader der ungarischen Nationalmannschaft und bestritt kürzlich die Olympischen Spiele in Paris.

Die Frage, ob Wetzlar die Klasse hält, wird Bartucz‘ Rolle noch wichtiger machen. Der Liga-unabhängige Vertrag unterstreicht das Vertrauen der HSG Wetzlar in den erfahrenen Torwart, der nun die Aufgabe hat, den Verein in der Handball-Bundesliga zu stabilisieren und zu neuen Erfolgen zu führen. Es bleibt abzuwarten, wie schnell er sich in die neue Mannschaft integrieren und seine Führungsqualitäten einbringen kann, aber die Zeichen stehen auf einen spannenden Neustart für beide Seiten.