Barthold verlässt scm: wechsel nach dänemark perfekt!
Ein überraschendes Kapitel schließt sich für Sebastian Barthold: Der Linksaußen verlässt den Handball-Bundesligisten SC Magdeburg vorzeitig und kehrt in die dänische Liga zurück. Nach nur einer Saison an der Elbe wartet eine neue Herausforderung auf den erfahrenen Spieler.
Die kurze zeit in magdeburg: wenig einsatzzeit, große anerkennung
Barthold kam im vergangenen Sommer als kurzfristiger Ersatz für den verletzten Matthias Musche zum SCM. Zwar absolvierte er zehn Ligaspiele und erzielte dabei sechs Tore, doch wirklich zum Zug kam er unter Trainer Bennet Wiegert selten. Dennoch blickt der Coach mit großem Respekt auf die Zeit des Norwegers im Team zurück. „Er hat am Montag angerufen und mich informiert, was schon viel über unsere Beziehung sagt“, so Wiegert.
Die Entscheidung für einen Wechsel nach Dänemark fiel Barthold nicht schwer. „Mors-Thy Handbold hat einen sehr hartnäckigen Geschäftsführer, der mich auf positive Weise vom Verein überzeugt hat“, erklärt der 34-Jährige. Die positive Erinnerung an seine Zeit in Aalborg, wo er bereits von 2017 bis 2025 unter Vertrag stand, spielte ebenfalls eine Rolle. „Ich habe meine Zeit in Dänemark sehr genossen, daher dachte ich mir: Warum nicht zurückkehren und etwas Neues ausprobieren?“

Wiegerts lob: ein vorbild für das gesamte team
Was Wiegert an Barthold besonders schätzt, ist seine Einstellung und sein Engagement. „Sebastian ist ein unglaublicher Typ. Wie er jeden Tag ins Training kommt und weiß, dass er wahrscheinlich wenig bis gar nicht spielen wird, ist fantastisch.“ Diese Haltung zeige, wie sehr sich die Spieler dem Teamerfolg unterordnen würden. Ein Vorbild, das Wiegert auch bei anderen Spielern im Team sieht.
Barthold selbst blickt optimistisch in die Zukunft. Beim Erstligisten Mors-Thy Handbold, für den er ab Sommer zwei Jahre lang spielen wird, hofft er auf mehr Spielzeit und neue Erfolge. „Es ist ein gut geführter Verein mit einer starken Mannschaft, die gerade erst den fünften Platz in einer der besten europäischen Ligen belegt hat.“ Dort will er seine Ambitionen weiterverfolgen und den Verein unterstützen, den nächsten Schritt nach oben zu machen.
Für den SCM bedeutet Bartholds Abgang den Verlust eines erfahrenen Spielers, der trotz seiner geringen Einsatzzeit stets eine positive Ausstrahlung auf das Team hatte. Am Sonntag erwartet Magdeburg ein schwieriges Spiel gegen Erlangen – das Hinspiel endete noch torlos. Doch mit dem Zusammenhalt und der Einstellung, die Barthold vorgelebt hat, wollen die Magdeburger auch diese Herausforderung meistern. Die Mannschaft ist bereit, sich dem Gegner zu stellen und den Siegertypus anzustreben – ein Vermächtnis des scheidenden Barthold.
