Bärenkampf vor fury-duell: machmudow verrät trainingsgeheimnis!

Arslanbek Machmudow, der Herausforderer von Tyson Fury, schockierte kürzlich mit einer ungewöhnlichen Trainingsmethode – und das kurz vor dem möglicherweise größten Kampf seiner Karriere. Der Russe, bekannt für seine beeindruckende Schlagkraft, offenbarte, dass er sich in der Vergangenheit mit einem Bären duelliert hat. Ein Trainingsansatz, der für viel Aufsehen gesorgt hat und Fragen aufwirft, ob er wirklich auf den richtigen Weg ist, um den britischen Superstar zu besiegen.

Die bizarre begegnung mit dem braunbär

Die Videoclips dieser ungewöhnlichen Trainingseinheit tauchten erst jetzt im Netz auf, nachdem Machmudow im Gespräch mit dem Guardian von der Erfahrung berichtete. „Es war ehrlich gesagt furchtbar“, gestand der 36-Jährige. Ein Freund hatte ihm die Begegnung angeboten, und obwohl er zunächst zögerte, konnte er dem Angebot nicht widerstehen. Was als verrückte Idee begann, entwickelte sich zu einer beinahe gefährlichen Situation. „Der Bär hat versucht, mich zu beißen, und es war gut, dass das nicht passiert ist“, so Machmudow.

Die Reaktion seiner Familie ließ nicht lange auf sich warten. Seine Mutter, zunächst im Unklaren über die Details, reagierte geschockt, als sie das Video sah: „Bist du verrückt? Warum machst du das? Du wirst deine Kinder nie wieder sehen, wenn du das tust!“ Ein sentimentales Detail, das die Extravaganz des Trainings umso deutlicher macht. Machmudow betonte jedoch deutlich, dass er eine solche Erfahrung niemals wiederholen würde.

Kabayel-niederlage und der respekt vor fury

Kabayel-niederlage und der respekt vor fury

Trotz des unkonventionellen Trainings und der kürzlichen Niederlage gegen Deutschlands Hoffnungsträger Agit Kabayel, der ihn im Dezember 2023 mit einem Leberhaken in Runde vier in die Knie zwang, begegnet Machmudow der Aufgabe, Fury herauszufordern, mit einer Mischung aus Respekt und Optimismus. Er weiß, dass er gegen eine Legende antritt, einen der besten Schwergewichtsboxer der Geschichte. „Ich weiß nicht, wie ich ihn schlagen werde, aber natürlich glaube ich, dass ich gewinnen werde“, erklärte er.

Seine Bilanz spricht für sich: 21 Siege aus 23 Profikämpfen, davon 19 durch Knockout. Doch gegen Fury, der nach 476 Tagen im Ruhestand ein Comeback feiert, gilt er als klarer Außenseiter. Ob das bizarre Bären-Training letztendlich einen Vorteil gebracht hat, wird sich am Samstag in London zeigen. Die Frage ist nicht, ob Machmudow Fury schlagen kann, sondern ob er die mentale Stärke besitzt, sich gegen die Erwartungen der Welt zu behaupten.