Barcelona jagt álvarez: salärstruktur muss erst platz schaffen!
Barcelona intensiviert die Bemühungen um Julián Álvarez, doch der Weg zum argentinischen Juwel beim Atléticobist alles andere als glatt. Während Álvarez selbst seinen Wunsch nach einem Wechsel öffentlich geäußert hat, blockiert Atlético bislang jede Verhandlung – ein Zankapfel, der die Verpflichtung erheblich erschwert.

Finanzielle hürden: salärraum schaffen
Die sportliche Leitung des FC Barcelona arbeitet fieberhaft daran, die finanzielle Flexibilität für Álvarez zu schaffen. Ein radikaler Umstrukturierung der Gehaltsstruktur ist notwendig, um den Transfer überhaupt realisieren zu können. Die Abgänge von Robert Lewandowski und Ansu Fati haben bereits eine beachtliche Erleichterung gebracht. Lewandowski allein sparte dem Verein rund 37,5 Millionen Euro, da seine hohen Gehälter und die noch ausstehende Ablösesumme entfallen.
Doch damit nicht genug: Auch der Weggang von Ansu Fati schlägt mit einer Einsparung von 12 Millionen Euro zu Buche. Ein weiterer Lichtblick ist die Einigung mit dem dänischen Verteidiger Christensen, der bereit war, sein Gehalt um die Hälfte zu kürzen – von 12 Millionen auf 6 Millionen Euro pro Saison. Zusätzlich generiert der Wechsel von Iñaki Peña zum Panathinaikos eine Ersparnis von drei Millionen Euro. Auch die Leihe von Marc-André ter Stegen, vermutlich zum Ajax Amsterdam, und der Verkauf von Casadó werden in absehbarer Zeit weiteres Budget freisetzen, wenngleich diese Transaktionen insgesamt nicht mehr als fünf Millionen Euro einbringen dürften.
Die Verpflichtung von Anthony Gordon hat die finanzielle Situation indes wieder etwas komplizierter gemacht. Sein Gehalt und die Amortisationskosten belasten das Budget um 25 Millionen Euro. Nach all diesen Berechnungen stehen dem FC Barcelona aktuell rund 33 Millionen Euro für Álvarez zur Verfügung – ein Betrag, der angesichts der hohen Ablöseforderungen Atléticos und des Gehaltsanspruchs des Spielers als sehr knapp einzustufen ist. Dazu kommt, dass auch João Cancelo noch Gehaltskosten verursacht.
Die Katalanen setzen alles daran, durch weitere Verkäufe und die Erhöhung der Einnahmen den nötigen finanziellen Spielraum zu schaffen. Ob es gelingt, Atlético von einem Transfer zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Die Verhandlungen versprechen ein nervenaufreibendes Tauziehen, bei dem jeder Euro und jede Minute entscheidend sein könnten.
Die Summe der eingesetzten Maßnahmen und die Hoffnung auf zusätzliche Einnahmen lassen den FC Barcelona nicht aufgeben. Die Verpflichtung von Julián Álvarez ist weiterhin ein erklärtes Ziel, und der Verein wird alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen – auch wenn der Weg dorthin steinig bleibt. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann der argentinische Angreifer in Barcelona landet.
