Barcelona droht beschwerde: schiri-chaos in der champions league!

Barcelona bangt um den Einzug ins Halbfinale der Champions League – und die Unparteiische hat dafür möglicherweise eine Menge zu tun. Der FC Barcelona erwägt, offiziell Beschwerde bei der UEFA gegen die Leistungen von Schiedsrichter István Kovács im Hinspiel gegen Atlético Madrid einzureichen. Der Zorn im Camp Nou ist deutlich spürbar: Die Entscheidungen des Rumänen und seines VAR-Assistenten werden vom Verein scharf kritisiert.

Flick am kürzeren stecken: handspiel-pfiff fehlt

Trainer Hansi Flick ließ seiner Frustration nach dem Spiel keinen Raum: Er beklagte sich vehement darüber, dass der VAR in einer entscheidenden Szene nicht eingegriffen hat. Es geht um einen möglichen Handelfmeter von Atlético-Verteidiger Pubill im Strafraum. Flick ist überzeugt, dass der Ball zu diesem Zeitpunkt bereits im Spiel war und der Schiedsrichter somit auf einen Elfmeter und die Rote Karte für Pubill hätte entscheiden müssen. Stattdessen blieb Kovács und das VAR-Team regungslos.

Ein weiteres Ärgernis ist die Gelb-Rote Karte für den jungen Pablo Cubarsí. Zunächst zeigte Kovács lediglich eine Gelbe Karte, doch nach VAR-Eingriff änderte er seine Meinung und schickte den Verteidiger vom Platz. Die Katalanen verstehen die wechselnden Kriterien des VAR, der in manchen Situationen eingreift und in anderen nicht.

Koke entgeht der roten karte – ein machtwort für barcelona?

Koke entgeht der roten karte – ein machtwort für barcelona?

Auch das Verhalten von Atlético-Mittelfeldspieler Koke wurde thematisiert. Barcelona ist der Ansicht, dass Kovács einen Fehler beging, als er Koke die zweite Gelbe Karte ersparte. Eine Entscheidung, die den Spielverlauf erheblich beeinflusst hätte, besonders da die Entscheidung kurz vor Cubarsís Platzverweis hätte fallen können. Der FC Barcelona ist kein Unbekannter in solchen Protesten: Bereits nach dem Copa del Rey-Halbfinalhinspiel gegen Real Madrid, das die Blaugrana mit 4:0 verloren, reichte der Verein eine formelle Beschwerde bei der RFEF ein. Der Fokus lag damals auf einer strittigen Szene um Cubarsís annulliertem Tor.

Die Situation ist angespannt, und Barcelona wird wahrscheinlich nicht zögern, alle verfügbaren rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um ihre Position zu verteidigen. Ob die UEFA auf die Beschwerde eingeht, bleibt abzuwarten.