Barça zerstört murcias traum in der verlängerung und krönt 28-monatige trostlosigkeit
Es war die zweite Chance, und Barça schlug unbarmherzig zu: 6:4 nach Verlängerung im Palacio de los Deportes, Titel Nummer acht in der Liga, und das erste Mal seit Javi Rodríguez das Kommando übernahm, dass die Blaugrana wieder ganz oben stehen.
Von 1:4 zur verlängerung – elpozo wacht zu spät auf
Die Partie begann wie ein Déjà-vu. Erick jagte den Ball nach 180 Sekunden zum 0:1, Touré erhöhte auf 0:2 – Murcia wirkte wie gelähmt. Als Pito und João Víctor den Vorsprung auf 1:4 ausbauten, glaubte selbst der lauteste Fan im Block noch an die Macht der Statistik: ElPozo ligafrei seit 16 Jahren.
Dann riss der Faden. Ein Eigentor von Antonio, ein weiteres kurz vor der Pause – plötzlich stand 2:4, und die Uhr tickte.

Rivera zündet die caldera – doch barça bleibt kalt
Nach dem Seitenwechsel schaltete Adri Rivera den Turbo. Erst überlupfte er João Víctor, dann verwertete er eine Henrique-Hereingabe zum 4:4. Die Halle bebte, Murcia roch Blut. Henriques Lattenkracher aus dem eigenen Strafraum landete am Aluminium – das Schicksal hatte noch Reserven.
Die regulären zehn Minuten endeten torlos. Josan González zog den Torwart, riskierte alles. Die Entscheidung fiel trotzdem an anderer Stelle.

Erick und antonio schreiben die schlusspunkte
In der Verlängerung reichte ein einziger Konter. Matheus spielte Erick frei, der wie zu Beginn eiskalt blieb – 4:5. Murcia taumelte. Und als Antonio eine unscheinbare Standardsituation verwandelte, war die Serie gelaufen: 4:6, Punkt für Barça, Titel gesichert.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: acht Meisterschaften für Barça, null Pokale seit neun Jahren für ElPozo. Beide werden Spanien in der nächsten Champions League vertreten – doch wer jetzt fragt, ob Murcia je wieder den Sprung schafft, bekommt nur das Echo der leeren Halle zurück.
Die Nacht gehört Barcelona. Die Frage nach der Zukunft stellt sich morgen.
