Barça scheitert in monaco: xavi pascual nachverweilt!

Der Traum von der Euroleague-Final Four ist für den FC Barcelona geplatzt. Nach der deutlichen Niederlage gegen Mónaco (79-70) sprach Trainer Xavi Pascual von einem Team, dem in der entscheidenden Phase stets etwas fehlte. Eine Verletzung und ein schwacher Start bestimmten den Abend und führten zur frühen Elimination.

Die erste viertelstunde entschied das spiel

Bereits im ersten Viertel, als Monaco einen klaren Vorsprung herausspielte (26-14), zeichnete sich das bittere Ende ab. „Das war der Zündfunke für das Ausscheiden“, kommentierte Pascual. Die anfängliche Passivität des Barça-Teams, gepaart mit der Verletzung von Schlüsselspieler Tomas Satoransky, raubte dem Team jegliche Kontrolle – sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Ein Zustand der Lähmung, wie der Coach es beschrieb, der es dem Team verhinderte, aufzuholen.

Doch es gab Lichtblicke: In der zweiten Halbzeit zeigte Barcelona ein anderes Gesicht, kämpfte zurück und hatte durchaus Chancen, das Blatt zu wenden. „Wir sind zurück ins Spiel gekommen, hatten Möglichkeiten zum Sieg, aber die Würfe von der Dreierlinie wollten einfach nicht fallen“, bedauerte Pascual. Diese fehlende Präzision kostete das Team letztendlich den Einzug ins Finale.

Satoranskys ausfall und die mentale blockade

Satoranskys ausfall und die mentale blockade

Der Ausfall von Satoransky, der sich im Rücken verletzte, wirkte sich nicht nur sportlich, sondern auch mental auf das Team aus. „Wir haben versucht, ihn zu stabilisieren, aber es war unmöglich. Es war schwierig, sich emotional auf das Spiel einzustellen“, erklärte der Trainer. Die Verletzung wirkte wie ein Dominoeffekt, der die Stabilität des Teams weiter untergrub.

Pascual sprach von einer Saison voller Widrigkeiten für Barcelona. „Es gab viele Faktoren, die uns beeinflusst haben. Wir haben zwei oder drei wichtige Spiele liegen lassen, die wir unter normalen Umständen hätten gewinnen müssen. Die Verletzungspech hat uns immer wieder zurückgeworfen, und wir mussten uns immer wieder neu erfinden.“ Er erinnerte an das knappe Niederlage in Kaunas, die durch Satoranskys Verletzung noch verstärkt wurde und eine Kette von drei Niederlagen in Folge zur Folge hatte.

Obwohl sich das Team gegen Bayern und Estrella Roja zurückgemeldet hatte, war die Energie heute offenbar verbraucht. „Wir hatten heute nicht mehr drin“, gab Pascual unumwunden zu.

Fokus auf die acb-liga

Fokus auf die acb-liga

Die erneute Enttäuschung in der Euroleague bedeutet nun, dass der gesamte Fokus auf die ACB-Liga gerichtet wird. „In nur 36 Stunden treffen wir auf Baskonia. Das wird kein leichter Gegner“, warnte Pascual. Die verbleibenden sieben Spiele in der ACB-Liga bieten die Chance, sich bestmöglich zu positionieren und einen optimalen Startplatz für die Playoffs zu sichern. „Es wird schwierig, aber wir werden alles daran setzen, die bestmögliche Ausgangslage für die K.O.-Runde zu schaffen.“