Bangladesch-fan hüllt felder in schwarz-rot-gold: wm-wahnsinn erreicht neue dimensionen
Die Fußballweltmeisterschaft 2026 in Nordamerika hält noch auf sich warten, doch in Bangladesch ist der WM-Fieber bereits entfacht – und zwar in epischer Größe. Der 72-jährige Amjad Hossain, ein Landwirt aus Magura, demonstriert seine unerschütterliche Unterstützung für die deutsche Nationalmannschaft mit einer Flagge, die schlichtweg atemberaubend ist: 7,5 Kilometer lang schlängelt sich das schwarz-rot-goldene Banner durch seine Felder und setzt ein klares Zeichen für Fußballleidenschaft.

Ein leben lang deutschland-fan: mehr als nur ein hobby
Hossains Liebe zum deutschen Fußball ist tief verwurzelt. „Ich liebe die deutsche Fußballmannschaft, und Oliver Kahn ist meiner Meinung nach der größte Torwart aller Zeiten“, erklärte der Landwirt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Seine Begeisterung begann bereits 2006, als er eine 1,5 Kilometer lange Flagge anfertigen ließ. Seitdem hat er die Dimension bei jeder Weltmeisterschaft vergrößert, wobei er manchmal sogar Grundstücke verkaufen musste, um seine Vision zu verwirklichen. Diese Hingabe ist bemerkenswert, insbesondere wenn man bedenkt, dass Hossain selbst noch nie in Deutschland war.
Doch die Geschichte hat eine überraschende Wendung. Der Bauer erzählt von einer schweren Krankheit im Jahr 2004 und 2005, die er dank eines deutschen Medikaments überstanden hat. „Seitdem liebe ich Deutschland und seinen Fußball“, so Hossain. Eine persönliche Dankbarkeit, die er auf diese Weise zum Ausdruck bringt.
Was vielleicht nicht jeder in Bangladesch versteht, ist für Hossains Familie selbstverständlich. Seine Frau und andere Familienmitglieder unterstützen ihn in seinem außergewöhnlichen Hobby, auch wenn er von einigen als verrückt abgestempelt wird. Es ist eine Geschichte von Leidenschaft, Dankbarkeit und einem unbändigen Glauben an die deutsche Nationalmannschaft – eine Geschichte, die die Welt des Fußballs berührt.
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat Hossains Einsatz bereits 2014 gewürdigt und ihm eine lebenslange Mitgliedschaft im offiziellen Fanclub der Nationalmannschaft verliehen. Sein Traum bleibt jedoch derselbe: „Ich hoffe, dass ich eines Tages die Chance bekomme, die DFB-Elf mit eigenen Augen zu sehen.“ Eine Hoffnung, die angesichts seiner unermüdlichen Unterstützung wohl mehr als verdient ist. Die Szene zeigt, dass Fußballgrenzen überwindet und Menschen aus aller Welt verbindet – auch wenn sie sich tausende Kilometer voneinander entfernt befinden.
