Aston martin: schaltprobleme gefährden ungarn-update!
Das Team von Aston Martin erlebt in Bahrain einen Albtraumstart ins Rennwochenende. Ein gravierendes Problem mit dem neu entwickelten Getriebe des AMR26 sorgte dafür, dass Lance Stroll nach nur sechs Runden die Box aufsuchen musste – eine frühe und bittere Niederlage.

Ein schaltwerk, das probleme bereitet
Schon seit den Wintertests in Bahrain und Bahrain häufen sich die Hinweise auf eine problematische Automatik. Die Schaltvorgänge sind ruckartig und nicht synchron, insbesondere in Bezug auf die elektrische Energieverteilung, was sich deutlich in den Untersetzungen bemerkbar macht. Das Resultat: Ein Fahrzeug, das sich nur schwer kontrollieren lässt und den Fahrern das Leben schwer macht. Die Frage, ob das Problem primär auf das neue Honda-Aggregat zurückzuführen ist, oder ob die erstmals von Aston Martin selbst gefertigte Getriebekomponente die Ursache ist, beschäftigt die Ingenieure.
Es wird gemunkelt, dass die erste Version des Getriebes nicht optimal war und derzeit in Rekonstruktion ist. Das Team hofft, dass eine signifikante Verbesserung bereits für das Rennen in Ungarn eingeführt werden kann. Ein Update, das entscheidend sein könnte, um im Kampf um die vorderen Plätze mitzuhalten.
Die Situation wurde durch Strolls frühen Ausfall noch verschärft. Fernando Alonso profitierte von der Situation und übernahm Strolls Position. Er versuchte, sich an Valtteri Bottas heranzukämpfen, doch das Getriebeproblem überschattet die Leistungen des gesamten Teams. Die Ingenieure stehen vor einer Mammutaufgabe, um das Problem schnellstmöglich zu beheben und die Zuverlässigkeit des Autos zu gewährleisten – denn ohne ein funktionierendes Getriebe sind auch die besten Fahrer machtlos.
Die Leistung von Aston Martin in dieser Saison hing bisher stark von der Zuverlässigkeit ab. Jetzt droht ein Rückschlag, der die Ambitionen des Teams gefährdet. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob Aston Martin die Herausforderung meistern und das Getriebeproblem in den Griff bekommen kann.
