Azzurri verpassen wm-ticket: belohnung bleibt unerreichbar
Rom – Der Traum vom amerikanischen Traum ist geplatzt. Die italienische Nationalmannschaft scheiterte in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 und damit auch an der ersehnten Belohnung, die der italienische Fußballverband (FIGC) im Erfolgsfall vorgesehen hatte. Ein bitteres Ende für die „Azzurri“ und ihre Fans.

Die details der geplanten anerkennung
Hinter den Kulissen hatte die FIGC bereits eine kleine Anerkennung für den Fall einer erfolgreichen Qualifikation vorgesehen. Es handelte sich um einen Betrag von 10.000 Euro pro Spieler – ein vergleichsweise geringer Betrag für Profis dieser Größenordnung, aber dennoch eine symbolische Geste für eine lange erwartete und hart erkämpfte WM-Teilnahme. Wie so oft in solchen Situationen, wurde über eine etwas elegantere Form der Würdigung nachgedacht: Statt der direkten Barauszahlung, die als wenig angemessen erschien, sollte die Qualifikation mit einem Geschenk gefeiert werden, beispielsweise mit einer hochwertigen Uhr. Gespräche darüber gab es bereits während des intensiven Playoff-Turniers, insbesondere nach dem Sieg gegen Nordirland in Bergamo, als die Stimmung euphorisch war. Allerdings wurde der Wunsch nach einer solchen Belohnung nie offiziell geäußert.
Doch der Traum platzte mit der Niederlage gegen Bosnien. Und mit ihm die Aussicht auf eine materielle Anerkennung. Die Ironie des Schicksals: Für Spieler, die Millionen verdienen, mag der finanzielle Wert gering gewesen sein, doch die symbolische Bedeutung einer WM-Teilnahme wäre unbezahlbar gewesen. Es hätte die Krönung jahrelanger harter Arbeit bedeutet.
Die verpasste Chance wirft Fragen auf. Während die Spieler für ihre Einsätze in der Nationalmannschaft keine zusätzliche Vergütung erhalten, ist die Idee einer symbolischen Anerkennung im Erfolgsfall durchaus nachvollziehbar. Die FIGC muss nun überlegen, wie sie mit der Enttäuschung umgehen und die Moral der Mannschaft wieder aufbauen kann. Denn eines ist klar: Die Suche nach dem WM-Ticket geht weiter, und mit ihr der Wunsch nach einer angemessenen Anerkennung für die Leistungen der italienischen Fußballer.
