Aufstiegskampf eskaliert: málaga rechnet mit almería ab – ticket-poker vor dem finale!
Die Spannung im Aufstiegsrennen zur Fußballbundesliga erreicht neue Höhen, und es ist nicht nur das Spielfeld, auf dem gekämpft wird. Ein Tag nach dem torlosen Unentschieden in La Rosaleda verschärft sich der Konflikt zwischen UD Almería und Málaga CF – und das vor dem entscheidenden Rückspiel am kommenden Samstag im UD Almería Stadium.
Ein fauler schachzug des málaga: wenige tickets für die almería-fans
Die Entscheidung des Málaga CF, lediglich 344 Eintrittskarten für die Gästefans bereitzustellen, hat in Almería für heftige Kritik gesorgt. Bei einer Kapazität der Gästertribüne von rund 600 Plätzen wirft dieser Schritt ein schlechtes Licht auf den Verein aus der Costa del Sol. Stattdessen wurden fast die Hälfte der verfügbaren Karten an die Heimmannschaft verkauft, wodurch zahlreiche Almería-Anhänger von der Reise abgehalten wurden. Im Gegensatz zum Hinspiel, bei dem Málaga die volle Kapazität der Gästertribüne freigab, wurde hier ein deutliches Signal gesendet.
Als Antwort hat die UD Almería beschlossen, die gleiche Anzahl an Karten (344) zur Verfügung zu stellen, die auch sie erhalten hatte. Das bedeutet, dass rund 60 Sitze in der Gästertribüne leer bleiben werden – eine bewusste Maßnahme, um auf die restriktive Ticketpolitik des Málaga CF zu reagieren. Ein klarer Appell, der zeigt: Sportlichkeit muss auch abseits des Platzes gelebt werden.

Der hintergrund des streits: ein ungeschriebenes gesetz
Es existiert eine informelle Vereinbarung in der LaLiga Hypermotion, die vorsieht, dass stets die maximale Anzahl an Eintrittskarten für den Gästebereich bereitgestellt wird, unabhängig von der Größe der jeweiligen Stadien. Ein Beispiel: Auch wenn das Stadion von Andorra weniger Kapazität aufweist als das von Riazor, würde Deportivo La Coruña nicht die Anzahl der Karten begrenzen, die an Mirandés vergeben werden, sondern alle verfügbaren Plätze freigeben. Genau hier liegt der Kern des Problems in Almería. Nach der Bereitstellung von fast 600 Gästetickets im Hinspiel im Dezember, hatte Málaga eine Erhöhung der Kontingente für das Rückspiel gefordert, die 401 Plätze überstieg – eine Forderung, die Almería ablehnte, da die Kapazität der Gästertribüne dies nicht zuließ.
Die Reaktion des Vereins aus Almería deutet darauf hin, dass die Ablehnung des Almería-Clubs nicht von Málaga akzeptiert wurde, was den Rahmen für die aktuelle Entscheidung im Finale der Aufstiegspartien schuf. Die Frage ist: Ist dies eine taktische Maßnahme, um die Nerven der Almería-Fans zu strapazieren, oder Ausdruck einer tieferliegenden Rivalität? Die kommenden 90 Minuten werden es zeigen.
Die Fans sind es leid, Schachfiguren in einem politischen Spiel zu sein.
