Aue patzt: fehlende durchschlagskraft kostet sieg in regensburg!
Erzgebirge Aue hat eine Chance vergeben. Beim Auswärtsspiel gegen Jahn Regensburg fehlten dem Team von Interimstrainern Shubitidze und Kern die entscheidenden Körner, um die Partie für sich zu entscheiden. Ein individueller Fehler entschied das Spiel – ein bitteres Kapitel für die Veilchen in ihrem Kampf um den Klassenerhalt.

Die vorgeschichte: hoffnung auf frischen wind
Nach einer Reihe von enttäuschenden Ergebnissen war die Ernennung des Interimstrainerduos Shubitidze/Kern ein Hoffnungsschimmer für die Auer Anhänger. Das Team zeigte sich bemüht, doch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff war schon früh deutlich erkennbar.
Bereits in der neunten Minute sollte dann ein folglose Aussetzer von Luan Simnica die Weichen für eine frustrierende Partie stellen. Ein unglücklicher Fehlpass ermöglichte Philipp Müller den Führungstreffer für die Gastgeber. Ein frühes Gegentor, das die Auer Spieler sichtlich demoralisierte.
Die Chancen da, der Torerfolg fehlte: Aue verbuchte im weiteren Verlauf durchaus Möglichkeiten zur Antwort, doch die Treffer blieben Mangelware. Moritz Seiffert scheiterte am glänzend aufgelegten Regensburger Torwart Felix Gebhardt, während Ricky Bornschein knapp am Pfosten vorbei zielte. Auch nach der Pause bot sich Julian Guttau eine ausgezeichnete Situation, doch sein Freistoß krachte an die Querlatte.
Die Regensburger hingegen agierten zunehmend passiver und verteidigten ihre knappe Führung. Doch auch sie hatten Gelegenheiten, die Partie zu entscheiden, die jedoch von Männel vereitelt wurden. Die Schlussphase verlief ohne weitere nennenswerte Vorkommnisse – ein gerechtes Ergebnis angesichts der verpassten Chancen auf beiden Seiten.
Die Niederlage bedeutet für den FC Erzgebirge Aue einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf. Mit nun zwölf Punkten Rückstand auf die rettenden Ufer schwinden die Chancen auf den Klassenerhalt zusehends. Die Verantwortlichen stehen vor der dringenden Aufgabe, neue Impulse zu setzen und die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Die Zeit drängt!
