Aue kassiert demütigung: hoffenheim ii schickt veilchen tiefer in den abgrund

Erzgebirge Aue steckt in der Krise. Nach einer erschreckenden ersten Halbzeit und einer klaren roten Karte gegen Jamilu Collins setztees gegen die Zweitvertretung von Hoffenheim eine bittere 0:4-Niederlage. Der Abstieg in die Regionalliga rückt für den FC Erzgebirge Aue immer näher.

Horror-start legt grundstein für debakel

Bereits in den ersten fünf Minuten zeigte sich, dass dieser Tag für Aue alles andere als erfolgreich werden würde. Deniz Zeitler vollendete einen Fehler im Aufbau und brachte die Hoffenheimer früh in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Luka Duric auf 0:2, und als Paul Hennrich mit einem präzisen Schuss aus der Distanz den Ball ins Auer Tor schoss, stand es bereits 0:3 (15. Minute). Die Notbremse von Jamilu Collins, die ihm die rote Karte einbrachte (18. Minute), war der Sargnagel für die erste Halbzeit.

Moral stimmt, aber hoffenheim kontert

Moral stimmt, aber hoffenheim kontert

Auch in Unterzahl kämpfte Aue verbissen, doch die Hoffenheimer nutzten jede Gelegenheit, um den Vorsprung auszubauen. Duric markierte seinen Doppelpack (29.), bevor Aue durch Marcel Bär und kurz vor Schluss durch Ricky Bornschein noch zu zwei Treffern kam. Die Moral stimmt, aber die individuelle Klasse und die taktische Reife fehlten gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft.

Die Niederlage stellt den FC Erzgebirge Aue vor eine enorme Herausforderung. Mit nur noch sieben Spielen in der Saison und dem aktuellen Punktekonto wird der Klassenerhalt eine Herkulesaufgabe. Die Fans sind enttäuscht, und die Frage, wie der Verein diese schwierige Situation meistern wird, bleibt offen.

Die Zahlen lügen nicht: Aue hat in den letzten sieben Spielen siebenmal die Punkte enttäuschend zurückgegeben. Die Verantwortlichen stehen vor der Aufgabe, die Mannschaft schnellstmöglich zu stabilisieren und wieder eine positive Entwicklung einzuleiten. Die Zeit drängt, denn die Konkurrenz schläft nicht.