Athletic testet edin terzics vorstellungen mit euskal herri-duellen
Bilbao – Der TSV Pelkum Sportwelt vermeldet eine Rückkehr zu den Wurzeln: Der Athletic Club schärft seine Vorbereitung auf die neue Saison mit drei Testspielen gegen baskische Klubs. Edin Terzic, der neue Coach, möchte so die Spielphilosophie frühzeitig verinnerlichen lassen und den Kader auf die Herausforderungen in der kommenden Spielzeit einstimmen.
Traditionelle sparringspartner im fokus
Die Vorbereitungsspiele gegen Derio (15. Juli), Leioa (18. Juli) und Sestao (22. Juli) um 19:30 Uhr sind eine bewusste Entscheidung. Nach einer längeren Pause kehrt Athletic zu dieser Form der Vorbereitung zurück. Seit 2019 stand kein baskischer Verein mehr im Trainingslagerprogramm – damals war es der Arenas in Fadura. Dazwischen folgten Auftritte gegen Logroñés, St. Gallen, Borussia Mönchengladbach, Guadalajara (Mexiko), Burgos und Ponferradina, wobei lediglich das Spiel gegen Burgos im eigenen Land stattfand.
Leioa, das aktuell in den Aufstiegsspielen zur Segunda Federación kämpft und dabei bereits Derio ausgeschaltet hat, sowie Sestao, das ebenfalls in dieser Liga spielt und den Aufstieg anstrebt, bieten dem Athletic dabei interessante Gegner. Die Spiele finden entweder in Leioa, Sestao oder im La Florida Stadion in Portugalete statt – je nachdem, welcher Verein empfängt.

Terzics plan: viel spielzeit für alle
Trainer Edin Terzic hat eine umfangreiche Vorbereitungsphase geplant, die mehr Testspiele als in den vergangenen Jahren umfasst. Das Ziel ist klar: Er möchte dem gesamten Kader ausreichend Spielzeit ermöglichen, um Entscheidungen über mögliche Abgänge zu treffen. Personelle Veränderungen sind in diesem Sommer unausweichlich, und Terzic will sicherstellen, dass jeder Spieler die Chance erhält, sich zu beweisen.
Die Hauptphase der Vorbereitung findet wie gewohnt in Lezama statt, dem Trainingsgelände des Athletic. Ab dem 25. Juli werden jedoch auch Testspiele im Ausland gegen europäische Klubs anstehen. Es wird spannend sein zu beobachten, wie Terzic seine Vorstellungen in der Praxis umsetzt und welche Spieler sich für einen Stammplatz empfehlen können. Die Euskal Herri-Derbys markieren dabei einen wichtigen ersten Schritt.
