Ataman explota: euroliga unter verdacht nach valencia-pleite!
Der Panathinaikos Athen steht vor dem Abgrund. Nach der knappen Niederlage im vierten Viertelfinalspiel der Euroleague gegen Valencia Basket explodierte Coach Ergin Ataman – und warf dabei schwere Schatten auf die Integrität des Wettbewerbs. Die Griechen verpassten es erneut, die Serie vor eigenem Publikum zu entscheiden, und müssen nun in Valencia den vermeintlich alles entscheidenden fünften Kampf bestreiten.
Martínez' äußerungen lösen zorn aus
Atamans Wut entfachte sich bereits vor dem Spiel. Er äußerte deutlichen Unmut über die Äußerungen des Valencia-Trainers Pedro Martínez, dem er vor dem Anpfiff demonstrativ die Hand nicht reichte. Martínez hatte in einer Pressekonferenz angedeutet, dass Ataman bereits in den vorherigen Spielen durch unsportliches Verhalten das Spiel beeinflusst habe. Ataman konterte mit der Frage, ob Martínez für seine Aussagen bestraft worden sei, während er selbst bereits 35.000 Euro für frühere Äußerungen an Bußgeldern zahlen musste. „Was bekommen sie für solche Behauptungen?“, forderte er.
Die Kritik des türkischen Coaches richtete sich nicht nur gegen Martínez, sondern auch gegen die Schiedsrichter. Ataman warf der Euroleague vor, ihn im Vergleich zu seinem Gegenüber anders zu behandeln. „Wenn ich heute energisch mit den Schiedsrichtern spreche, zahle ich wieder eine Strafe. Aber was war die Strafe für Martínez’ Behauptungen, dass wir die ersten beiden Spiele dank der Schiedsrichter gewonnen haben?“, fragte er rhetorisch.

Ironie und frustration
Ataman ließ wenig Verständnis für die Situation erkennen und bediente sich der Ironie. „Wir haben die Spiele in Athen dank der Schiedsrichter gewonnen, sie haben die Spiele hier dank freundlicher Schiedsrichter gewonnen. Unseren Trainern wurde eine technische Umfrage gezeigt, weil einer von uns aufgestanden ist. Was ist mit ihrem Team? Stehen sie nicht immer auf? Sie haben das Spiel sehr sauber gewonnen.“
Er fuhr fort: „In meinen 25 Jahren in der Euroleague habe ich so etwas Seltsames noch nie gesehen.“ Ataman forderte die Fans auf, das Spiel zu verfolgen: „Ich werde nicht nach Hause gehen und das Spiel noch einmal ansehen. Ich weiß, welchen technischen Fehler wir gemacht haben, aber ihr solltet nach Hause gehen und das Spiel von heute sehen.“

Martínez schirmt sich ab
Pedro Martínez vermied es, in die Kontroverse einzusteigen. Er äußerte lediglich Respekt für Ataman als „professionellen“ Coach und betonte, dass er seinen eigenen Job mache.
Die Serie ist nun unentschieden und das entscheidende fünfte Spiel findet in Valencia statt. Es verspricht ein Duell voller Emotionen und Anspannung zu werden, bei dem es alles auf dem Spiel steht. Ob Atamans Vorwürfe die Schiedsrichter beeinflussen werden oder ob Valencia seine Heimstärke ausspielen kann, bleibt abzuwarten. Die Spannung ist kaum auszuhalten: Nur der Sieger des fünften Spiels zieht in die Final Four ein.
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