Aston martin: honda-partnerschaft droht am formel-1-rand zu scheitern?
Die Luft in Silverstone ist dünn. Aston Martin, einst mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, navigiert durch eine Formel-1-Krise, die an manche spektakuläre Fehlschläge vergangener Zeiten erinnert. Die Partnerschaft mit Honda, die viele als Heilsbringer sahen, könnte stattdessen das Grab des Projekts werden.
Daten, die alarmieren: mclaren als vergleich
Die Zahlen lügen nicht und sie sind schmerzhaft. Aston Martin liegt in praktisch jeder Disziplin hinter den Erwartungen zurück – und das in einem Ausmaß, das selbst die katastrophale McLaren-Honda-Ära in den Schatten stellt. Während McLaren 2015, 2016 und 2017 zumindest zwischen Platz 12 und 16 mithalten konnte, kämpft der AMR26 derzeit darum, überhaupt aus dem Mittelfeld herauszukommen, meistens rangiert er im Bereich der Plätze 18 und 19. Ein Vergleich von The Race verdeutlicht die Diskrepanz: Aston Martin liegt im Qualifying durchschnittlich 4,05 Sekunden hinter den Führenden zurück, McLaren hingegen nie mehr als drei Sekunden.
Und dann ist da noch die Zuverlässigkeit. Während McLaren in ihrer schlimmsten Saison 2016 immerhin 73 Prozent der Rennstrecken zurücklegen konnte, schaffen es die Aston Martin Autos nur auf magere 62,67 Prozent. Das ist in der Formel 1 schlichtweg zu wenig.
Fernando Alonso, der Mann mit dem goldenen Händchen, hat in dieser Saison bereits deutliche Anzeichen von Frustration gezeigt. Nachdem er in Japan mit einem stark eingeschränkten Motor ins Ziel kam, ist klar, dass die Probleme weit tiefer sitzen als nur an der Leistung des Motors.

Mehr als nur ein motorschwäche
Es ist nicht nur der Motor. Mike Krack, der Ingenieurchef von Aston Martin, räumte ein:
