Assolim mataró zwingt entscheidungspiel: nervenkitzel in der finalserie!

Ein furioser Auftritt des Assolim Mataró hat die Damen-Finalserie der División de Honor im Wasserball dramatisch verändert. Mit einem knappen 14:11-Sieg gegen Sant Andreu am Samstag im Joan Serra Schwimmbad drängen die Katalaninnen das Duell in ein entscheidendes drittes Spiel. Die Spannung ist förmlich greifbar, die Nerven liegen blank!

Dominanz in der ersten halbzeit, aufholjagd im dritten viertel

Dominanz in der ersten halbzeit, aufholjagd im dritten viertel

Mataró legte von Beginn an einen beeindruckenden Start hin und sicherte sich einen deutlichen 6:2-Vorteil im ersten Viertel. Dieses frühe Momentum erlaubte es dem Team von Dani Ballart, das Tempo des Spiels zu diktieren. Martina Clavería und Jewel Roemer waren mit jeweils drei Toren die treffsichersten Spielerinnen auf Mataró-Seite. Doch Sant Andreu zeigte sich nicht geschlagen und verkürzte im dritten Viertel auf nur noch einen Treffer (12:11). Ein beeindruckender Endspurt, der die Partie völlig neu definierte.

Die Erinnerungen an das Vorjahr kamen zurück. Sant Andreu, der amtierende Europameister, sah sich in einer ähnlichen Lage wie im vergangenen Jahr, als der Astralpool Sabadell einen 0:1-Rückstand in einen Titelgewinn verwandelte. Die Leistung von Sant Andreu war angesichts der Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Überzahlspiel (nur 33% Trefferquote) enttäuschend. Queralt Antón steuerte vier Tore bei, doch es reichte nicht aus, um den Rückstand auszugleichen.

Obwohl Mataró bereits eine Führung von sechs Toren (12:6) erreichte, verfehlte es, die Partie endgültig zu entscheiden. Die Erfahrung von Clara Espar und die herausragenden Paraden der Torhüterin Mariona Terré sorgten jedoch dafür, dass die katalanische Mannschaft die Kontrolle behielt und den Sieg über die Ziellinie brachte. Die Entscheidung fällt am 2. Juni im Pere Serrat Schwimmbad. Das Finale wird ein Spektakel!

Die Statistiken im Überblick: Assolim Mataró: Terré; Claveria (3), Guiral (-), Roemer (3, 1p), Espar (1), Avegno (2), Hauschild (2), Queralt Bertran (1), Morell (-), Cambray (1), Kearns (1), Gil (-) und Behrens (p.s). Sant Andreu: Terré; Antón (4), Guusje (-), Ariadna Ruiz (-), Farré (-), Pérez (-), Elena Ruiz (3, 2p), Muñoz (1), Pedley (-), Camus (1), Palacio (-), Williams (2), Latorre (-) und Gómez (p.s). Die Spielverläufe: 6-2, 2-2, 4-3 und 2-4.

Ein kleiner Wermutstropfen für Mataró: Silvia Avegno sah eine rote Karte.