Asisa joventut demütigt aek – rückspiel in athen droht!

Badalona – Ein Auftritt der Extraklasse! Das Asisa Joventut hat im zweiten Viertelfinalspiel der Champions League den AEK Athen mit 88:66 vorgeführt und sich damit die Chance auf das Rückspiel in Athen am Mittwoch, den 15. April um 18:30 Uhr im Sunel Arena, erkämpft. Die katalanische Mannschaft präsentierte sich in beeindruckender Form und ließ kaum Raum für Zweifel.

Rubio dirigiert joventut zum sieg

Rubio dirigiert joventut zum sieg

Ricky Rubio war zweifellos der Dreh- und Angelpunkt des Joventut. Mit 13 Punkten, 6 Assists und 5 Rebounds dirigierte der erfahrene Guard sein Team souverän zum Erfolg. Aber auch andere Spieler zeigten ihr Können, besonders in der ersten Halbzeit, wo Henri Drell und Miguel Allen unerwartet brillierten.

Das Spiel begann vielversprechend für beide Mannschaften, doch Joventut übernahm schnell die Kontrolle. Ein energiegeladener Start, befeuert von einer enthusiastischen Heimkulisse, brachte den Katalanen bereits in der fünften Minute eine Führung ein (10:6). Michael Ruzic unterstrich die dominante Leistung mit einem sehenswerten Dunk. Die Trefferquote des Joventut verbesserte sich im Laufe des Spiels stetig, und Ruzic, der in Abwesenheit der etatmäßigen Center Tomic und Birgander eine wichtige Rolle übernahm, schaffte den ersten nennenswerten Vorsprung.

Die erste Halbzeit war eine klare Angelegenheit für Joventut. Mit einer beeindruckenden Teamleistung und dem Einsatz von Spielern aus der zweiten Reihe, bauten sie ihre Führung kontinuierlich aus. Jabari Parker schloss sich der Leistungsdemonstration an, und Yannick Kraag erzielte einen wichtigen Korb, der den AEK zu einer Auszeit zwang. Zur Pause stand es bereits deutliche 53:31 für Joventut.

Die Erinnerung an das schmerzhafte dritte Viertel im Hinspiel in Athen schwebte über dem Joventut, doch diese Angst währte nicht lange. Ricky Rubio übernahm die Verantwortung und führte sein Team zu einer weiteren Leistungssteigerung. Zunächst schien der AEK durch zwei Treffer von James Nunnally wieder aufleben, doch Joventut konterte prompt. Adam Hangas weitreichender Dreier ließ keine Zweifel mehr an der Kontrolle des Spiels.

Obwohl der AEK versuchte, die Lücke zu schließen, insbesondere durch die Bemühungen von Nunnally und Bartley, fehlte es den Griechen an Konstanz. Die Doppelgelbe von AEK-Trainer Sakota, die zu seiner Disqualifikation führte, unterstrich die Frustration im griechischen Lager.

In den letzten Minuten gewährte Trainer Dani Miret seinen Stammspielern eine Pause und gab jungen Talenten die Möglichkeit, sich zu beweisen. Das Ergebnis blieb unbeeinflusst. Joventut sicherte sich einen verdienten 88:66-Sieg und die Möglichkeit, die Entscheidung im Rückspiel in Athen zu suchen.

Die Ficha Técnica im Überblick: Joventut (27+26+19+16): Rubio (13), Hunt (10), Kraag (7), Parker (12), Allen (11) – Start fünf; Drell (12), Hakanson (3), Ruiz, Ruzic (9), Niebla. AEK (13+18+24+11): Flionis, Bartley (13), Charalampopoulos (5), Gray (5), Feazell (7) – Start fünf; Skordilis (2), Brown (10), Katsivelis (2), Lekavicius (8), Pecarski (2), Nunnally (12). Schiedsrichter: Yohan Rosso, Julio Anaya, Gatis Salins.