Arsenal-legende pires: atlético muss sich auf zähen kampf einstellen!

Robert Pires, einstiger Star der Arsenal-Mannschaft, die 2004 die Premier League gewann – damals noch ungeschlagen – hat vor dem Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid eine klare Ansage gemacht. Seine Worte, vorgetragen in einem Gespräch mit EFE, lassen keinen Zweifel daran, dass er den kommenden Kampf als äußerst hart einschätzt.

Arteta und pires auf einer linie: schiedsrichterleistung wird kritisiert

Die Partie in London verspricht ein enges Duell zu werden, so Pires, der sich in der Einschätzung der Schiedsrichterleistung im Hinspiel mit seinem ehemaligen Teamkollegen Mikel Arteta einig sieht. „Atlético weiß, dass es hier kompliziert wird. Das 4:0 im November sollte eine deutliche Warnung gewesen sein. Sie werden viel laufen müssen, Arsenal lässt den Ball nicht gerne laufen“, so der Franzose.

Ein besonders strittiger Moment im Hinspiel war die Entscheidung im Bezug auf einen möglichen Elfmeter für Arsenal. Pires lässt keine Zweifel daran, wo er in dieser Sache steht: „Wenn dieser Elfmeter für Atlético gewesen wäre, hätte er gegeben worden. Ich glaube, dass die Entscheidung gegen Arsenal falsch war, und am Dienstag kann sie auch gegen Atlético falsch sein.“ Die Ansetzung des deutschen Schiedsrichters Felix Zwayer, gegen den Atlético in der Vergangenheit stets Pech hatte, während Arsenal immer die Oberhand behielt, dürfte die Nerven zusätzlich strapazieren.

Die premier league als priorität: mehr als nur champions league

Die premier league als priorität: mehr als nur champions league

Ein Punkt, der außerhalb Englands oft übersehen wird, wird von Pires deutlich herausgestellt: Die Premier League hat für Arsenal oberste Priorität. „Die Liga ist das Wichtigste. Ganz klar. Der Gewinn der Premier League ist das Ziel des Clubs und auch unser Wunsch als ehemalige Spieler. Wir wollen Arteta und Odegaard mit dem Titel sehen.“ Die letzten drei Saisons sahen den Gunners immer als Zweitplatzierte, nun soll es endlich zum Titelgewinn reichen.

Lob für simeone und arteta: zwei der besten trainer lateinamerikas

Lob für simeone und arteta: zwei der besten trainer lateinamerikas

Trotz der Rivalität auf dem Platz findet Pires nur positive Worte für beide Trainer. Er betont den Wandel im Spielstil des Atlético Madrid: „Früher sagte man, Atlético könne nur verteidigen, aber sie haben bewiesen, dass sie auch Qualität im Angriff haben und jederzeit, wie gegen Barcelona im Camp Nou, gewinnen können. Auch hier können sie das gleiche tun. Atlético hat einen anderen Weg gefunden, zu spielen, und ich mag das sehr.“ Und auch Arteta erhält ein Sonderlob: „Simeone und Arteta sind beide sehr gute Trainer, und ich mag sie beide. Lateinamerikanische Trainer haben immer die besten Ideen, weil sie so spielen lassen.“ Während Simeone bereits zahlreiche Titel vorweisen kann, steht Arteta noch am Anfang seiner Trainerkarriere, aber Pires ist überzeugt, dass er bald folgen wird.