Arsenal: zwei hochkaräter vom dienst – arteta krempelt kader um!

London erbebt! Während andere Vereine in der Champions League mit starren Aufstellungen spielen, hat Mikel Arteta beim Arsenal eine Waffe entwickelt, die in dieser Phase der Saison Gold wert sein könnte: eine Bank voller talentierter Spieler, die jederzeit den Unterschied machen können.

Die schwächen der konkurrenz werden offensichtlich

Die schwächen der konkurrenz werden offensichtlich

Die englische Premier League und die Champions League fordern ihren Tribut. Ein stählender Kader ist nicht länger ein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Während der FC Arsenal bereits vor Wochen erkannt hat, dass die Belastung für die Stammspieler enorm ist, stolpern andere Top-Teams noch immer über ihre eigenen limitierten Möglichkeiten. Die Ausfälle von Timber, Hincapié und Saka hätten jeder andere Mannschaft einen Strich durch die Rechnung gezogen – nicht aber den Gunners.

Arteta selbst hatte bereits vergangene Saison gewarnt: „Mit fünf jungen Spielern aus der eigenen Jugend auf der Bank, die noch nie Champions-League-Luft geschnuppert haben, kommst du nicht weit.“ Diese Worte scheinen sich nun wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Gegner zu senken. Der Spanier verfügt aktuell praktisch über zwei konkurrenzfähige Startaufstellungen, was ihm eine taktische Flexibilität verleiht, die seinesgleichen sucht.

Der gestrige Sieg gegen Sporting Lissabon im Alvalade, einer Festung, in der die Portugiesen in dieser Champions-League-Saison ungeschlagen waren, ist der Beweis dafür. Nach frühem Verletzungspech musste Arteta auf die Flexibilität seiner Bank zurückgreifen. Ben White schlüpfte nahtlos in die Rolle des Rechtsverteidigers, Ricardo Calafiori übernahm links und Noni Madueke sorgte für frischen Wind auf dem rechten Flügel. Das Ergebnis: Ein Arsenal, das keineswegs an Schlagkraft verlor, obwohl drei Leistungsträger fehlten.

Während der Trainer von Sporting CP, Rui Borges, lediglich zwei Wechsel vornahm, griff Arteta tief in seinen Kader. Kai Havertz, Gabriel Martinelli und der junge Max Dowman, der bereits gegen Everton seine Torjägerqualitäten bewiesen hat, sorgten für die entscheidende Wende. Dowman, der jüngste Torschütze in der Geschichte der Premier League, übertraf sogar Lamine Yamal als jüngsten Spieler, der im Champions-League-Achtelfinale traf – obwohl er gestern nur eine untergeordnete Rolle spielte.

Die Joker entscheiden: Martinelli und Havertz bewiesen, dass sie auch in schwierigen Situationen eiskalt bleiben können. Der Treffer von Martinelli in der Nachspielzeit war nicht nur der Siegtreffer, sondern auch das vierte Tor für Arsenal in dieser Champions-League-Saison, das von Spielern der Bank erzielt oder vorbereitet wurde – ein neuer Wettbewerbsrekord!

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Betrachtet man die gesamte Saison, haben die Spieler der Bank des Arsenal in allen Wettbewerben unglaubliche 38 Treffer erzielt (24 Tore und 14 Vorlagen) – mehr als jedes andere europäische Top-Team. Kein Wunder, dass Arsenal in der Premier League in der Nachspielzeit die meisten Tore erzielt hat (acht).

Arteta hatte bereits im September gewarnt: „Das ist das Niveau, das andere Teams in der Liga und in Europa setzen. Ich bin sehr froh, dass es uns diese Optionen bietet. Die Spieler müssen 70 oder 74 Spiele pro Saison absolvieren. Niemand hält das durch, wenn die Intensität so hoch ist.“ Die Kaderkosten von 1,23 Milliarden Euro (wovon 429 Millionen auf die Rotationsspieler entfallen) scheinen sich auszuzahlen.

Die Tiefe des Kaders des Arsenal ist nicht nur ein finanzielles Statement, sondern vor allem eine taktische Meisterleistung. Arteta hat bewiesen, dass er seine Spieler optimal einsetzen und sie in den entscheidenden Momenten bringen kann. Die Konkurrenz wird sich warm anziehen müssen – Arsenal ist bereit für die Herausforderung!