Arsenal wirft bayer raus: blaswich-show reicht nicht, havertz bleibt kalt

0:2 im Emirates, 1:3 gesamt – Bayer Leverkusen fliegt raus, Arsenal marschiert. Die Werkself schläft in der zweiten Hälfte ein, die Gunners treten das Viertelfinale-Ticket mit dem Stiefelabsatz über die Teppichkante.

Blaswich hält den glauben wach – bis rice alles zertrümmert

Janis Blaswich war kein Torhüter, er war ein Retter mit Handschuhen. In der ersten Hälfte wehrte er sieben Schüsse ab, einige mit den Fingerspitzen, eine mit dem linken Oberschenkel. Die Arsenal-Fans pfiffen schon, als er den dritten Reflex in Serie zeigte. Doch Eberechi Eze traf trotzdem – ein Aufsetzer, den Blaswich noch streifte, aber nicht mehr umdrehen konnte. 36. Minute, 1:0, die Luft raus.

Leverkusen kam mit Wut aus der Kabine, aber Christian Kofane setzte seinen Fernschuss genau auf David Raya. 89. Minute, letzte Chance, Keeper pariert. Das war’s. Dazwischen war nur noch Declan Rice, der aus 22 Metern ins rechte Eck drosch – 63. Minute, 2:0, Ende.

Havertz bleibt auf der bank – und das ist kein zufall

Havertz bleibt auf der bank – und das ist kein zufall

Kai Havertz, der im Hinspiel noch den Elfmeter versenkte, durfte 69 Minuten lang zuschauen. Mikel Arteta schickt ihn nur, wenn die Kiste dicht ist – taktisch, nicht emotional. Der deutsche Nationalspieler lief ein, berührte dreimal den Ball, ging leer aus. Für Leverkusen bitter: Der Joker blieb ein Schatten.

Xabi Alonso reagierte mit Triple-Wechsel, aber seine Außenbahnen liefen ins Leere. Jeremie Frimpong wurde zweimal von Zinchenko eingeklemmt, Exequiel Palacios fand keine Lücke. Arsenal stand kompakt wie ein Betonklotz mit Seitenverkleidung.

Die zahlen, die wehtun

Die zahlen, die wehtun

Arsenal schoss 17 Mal aufs Tor, Leverkusen viermal. Ballbesitz 68 % zu 32 %. Ecke 8:2. Die Statistik ist keine Meinung, sie ist ein Spiegel. Bayer war nie wirklich nah dran, nur Blaswich hielt die Illusion am Leben.

Für die Werkself heißt es nun: Bundesliga konsolidieren, Europa-League-Traum neu starten. Für Arsenal: Viertelfinale, wieder. Und für uns? Wir haben gesehen, wie schnell ein Traum endet, wenn die Zweikampfstärke fehlt und die Pässe ins Nichts rollen.