Arsenal verliert geduld mit havertz – psg-juwel mayulu im visier
172 Spielminuten, null Tore, 53 verpasste Partien in eineinhalb Jahren. Die Zahlen rund um Kai Havertz beim FC Arsenal sprechen eine Sprache, die Mikel Arteta irgendwann nicht mehr ignorieren kann. Und offenbar tut er es bereits nicht mehr.
Ein stürmer, der nicht da ist
Knie, Muskeln, Pause. Dann wieder Knie. Die Verletzungshistorie von Havertz liest sich in dieser Saison wie ein medizinisches Protokoll, nicht wie eine Fußballerkarriere. Vier Einsätze in der Premier League – das ist die bittere Bilanz des deutschen Nationalspielers, der 2023 für rund 65 Millionen Euro aus Chelsea kam und eigentlich das Herzstück von Artetas Angriff sein sollte. Stattdessen schaut er vom Behandlungstisch zu.
Vertraglich ist er noch bis 2028 an die Londoner gebunden. Das ist das eigentliche Problem. Denn Arsenal kann sich keinen teuren Statisten leisten, während die Meisterschaft mit Manchester City und Liverpool um jeden Punkt feilscht.

Mayulu: das psg-talent, das zu teuer für paris ist
Während Havertz pausiert, hat Arsenal offenbar längst den Blick nach Paris gerichtet. Senny Mayulu, 19 Jahre alt, Eigengewächs von Paris Saint-Germain und französischer Nationalspieler, steht laut dem englischen Portal CaughtOffside auf der Transferliste der Gunners. Die Geschichte dahinter ist so simpel wie pikant: PSG will seinen Vertrag vorzeitig bis 2030 verlängern, aber die Gespräche stocken. Mayulus Gehaltsforderungen sollen zu hoch sein.
Das ruft die Konkurrenz auf den Plan. Chelsea, Manchester City, Aston Villa und Newcastle United beobachten die Lage. England wartet. Und PSG sitzt auf einem heißen Eisen.
Mayulu ist in dieser Saison beim amtierenden Champions-League-Sieger kein Randprodukt mehr. 28 Pflichtspieleinsätze, vier Tore, fünf Vorlagen – das ist die Ausbeute eines Spielers, der auf der Acht, der Zehn oder als falsche Neun funktioniert. Technisch stark, spielintelligent, flexibel. Wer das liest und dann an Havertz denkt, versteht sofort, warum Arsenal aufhorcht.

60 Bis 70 millionen euro – und kein cent weniger
PSG lässt nicht mit sich reden, bevor nicht eine Ablöse zwischen 60 und 70 Millionen Euro auf dem Tisch liegt. Für Arsenal wäre das eine Investition in die Zukunft – und gleichzeitig ein unmissverständliches Signal an Havertz, dessen Vertrag zwar läuft, dessen Platz im Kader aber zunehmend in Frage steht.
Mayulu erinnert in seinem Profil auffällig an den Deutschen: vielseitig, technisch versiert, zwischen den Linien zuhause. Der Unterschied ist im Moment ein entscheidender – der Franzose steht auf dem Platz.
Arteta braucht keine Projekte. Er braucht Spieler, die liefern. Und 19-jährige Talente, die beim Champions-League-Sieger Stammplätze erkämpfen, liefern meistens.
