Arsenal: rice kehrt zum ursprung zurück – taktik-wandel im champions-halbfinale?
London – Mikel Arteta hat im Champions-League-Halbfinale gegen Atlético Madrid eine überraschende taktische Kehrtwende vollzogen, die die Rolle von Declan Rice fundamental veränderte. Der teuerste Transfer der Gunners-Geschichte, der bisher als dynamischer Box-to-Box-Spieler glänzte, wurde vorübergehend in eine Position als defensiver Anker zurückversetzt – eine Entscheidung, die Fragen aufwirft und die Stärken des englischen Nationalspielers neu bewertet.

Die umstrukturierung im mittelfeld: rice als anker
Nachdem Arsenal unter Arteta lange Zeit ein flexibles 1-3-2-2-3-System bevorzugte, in dem Rice oft weiter vorne agierte und seine Offensivqualitäten einbringen konnte, kehrte man gegen Atlético zu einer traditionelleren Anordnung zurück. Rice wurde in die Rolle des Staubsaugers vor der Abwehr befördert, eine Position, die er bereits beim West Ham United erfolgreich bekleidete. Diese Verschiebung ermöglichte es Zubimendi, sich freier im Spiel zu beteiligen und seine kreativen Impulse auszuleben – eine Strategie, die sich in den Statistiken widerspiegelte. Während Rice im Schnitt 49,3 Pässe pro Champions-League-Spiel mit einer Passquote von 92% verteilte, verbuchte er gegen Atlético eine beispiellose 99 Ballkontakte und eine Passquote von 93%.
Die Entscheidung Artetas ist eng mit den anhaltenden Problemen von Martin Ødegaard verbunden, der aufgrund wiederkehrender Fitnessrückschläge nur sporadisch zum Einsatz kommt. Um die kreative Leere im Angriff zu kompensieren, wurde Eberechi Eze in die Rolle des Spielgestalters befördert. Dies wiederum zwang Arteta, die Defensivstabilität zu priorisieren und Rice in eine Position zu versetzen, in der er seine Zweikampfstärke und sein Pressing optimal einsetzen kann. Die Verschiebung von Rice nach hinten schränkte seine Möglichkeiten ein, in den gegnerischen Strafraum vorzudringen – eine Fähigkeit, die ihm beim West Ham und in seinen ersten Monaten bei Arsenal zu einem wichtigen Element machte. Er generierte in seiner Zeit bei Arsenal 52 Tore aus dem Spiel heraus.
Ein taktischer Balanceakt: Die Umstellung hat zweifellos Auswirkungen auf die Spielweise des gesamten Teams. Während Zubimendi im Zentrum des Spiels agierte und das Tempo bestimmte, war Rice primär für die defensive Stabilität und das Abräumen vor der Abwehr zuständig. Diese Aufteilung der Aufgaben ermöglichte es Arsenal, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und die Angriffe des Atlético effektiv zu unterbinden. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob diese taktische Anpassung nachhaltig ist und ob Rice langfristig in dieser Rolle seine volle Leistungsentfaltung zeigen kann.
Arteta betonte, dass er Rice' Position
