Argentinien stellt team für jordanien um: messi vor pause?

Kansas City – Die Vorfreude auf das Achtelfinale ist groß, doch Argentinien nimmt es entspannt. Das Gruppenspiel gegen Jordanien am Sonntagabend ist bereits ohne Bedeutung, der Einzug ins nächste Duell ist sicher. Nun stellt Trainer Scaloni seine Mannschaft um – mit einigen Überraschungen im Kader.

Rotation als schlüssel zum erfolg

Rotation als schlüssel zum erfolg

Sieben bis acht Wechsel sind geplant, eine deutliche Veränderung gegenüber der Startaufstellung der bisherigen Spiele. Die große Frage, die sich nun stellt, ist, ob Lionel Messi überhaupt auf dem Platz stehen wird. Der Superstar hat die Chance, mit einem weiteren Tor den Rekord von Just Fontaine (13 Treffer bei der WM 1958) zu übertreffen – ein verlockendes Angebot. Doch die Energie muss für die anstehenden K.O.-Spiele geschont werden.

Die Entscheidung von Messi selbst wird hierbei ausschlaggebend sein. Sollte er eine Pause einlegen, könnte Nico Paz, der junge Mittelfeldspieler, überraschend zum Einsatz kommen. Julian Alvarez hingegen, der nach einer Sprunggelenksverletzung noch nicht sein volles Potenzial zeigen konnte, soll gegen Jordanien Spielpraxis sammeln. Lautaro Martínez könnte dafür zunächst auf der Bank sitzen.

Einziger Ausfall: Romero. Der Verteidiger klagt über Knieprobleme und wird durch Otamendi ersetzt. Das Team wird heute in Kansas City trainieren, bevor es mit einem Privatjet nach Dallas weiterreist. Die Verantwortlichen scheinen entschlossen, die Chance zu nutzen, um frische Kräfte zu integrieren und die Flexibilität der Mannschaft zu testen. Es geht darum, die Balance zwischen Leistung und Schonung zu finden, um in den entscheidenden Phasen des Turniers topfit zu sein.

Die Spieler werden heute Morgen in Kansas City trainieren. Die Vorbereitung auf das Duell gegen Jordanien wird daher in einer neuen Umgebung stattfinden. Es bleibt abzuwarten, welche taktischen Überraschungen Scaloni bereithält, aber eines ist klar: Argentinien geht das Spiel gegen Jordanien mit dem Ziel an, neue Spieler zu testen und die eigene Position im Turnier weiter zu festigen.