Arezzo stoppt ascoli, toskana bleibt obenauf – catania rauscht richtung abgrund

Arezzo zieht davon, Ascolibleibt im Schlepptau – und Catania rutscht ab wie ein Stein. Der Montagabend in der Serie C lieferte die alte Wahrheit auf dem Silbertablett: Wer nicht gewinnt, verliert am Ende gegen sich selbst.

Arezzo lässt campobasso alt aussehen

Nach dem Ausrutscher am Mittwoch schlug der Tabellenführer in Molise zurück. Fabio Iaccarino nahm zwei Gegner aus dem Stand, schlenzte die Kugel ins lange Eck – 0:1, Spiel entschieden. Bucchis Truppe hat nun vier Punkte Vorsprung auf Ascoli, ein Match weniger gespielt. Die Meisterschaft? Noch lange nicht entschieden, aber wer jetzt zögert, wird erster Verfolger.

Im Mapei-Stadion fegte Ascoli dagegen Ravenna beiseite. Gori traf früh, Galuppini verwandelte den Strafstoß nach Wiederanpfiff – 2:0, fünfter Sieg in Serie. Mandorlinis Crew droht nun neun Zähler Rückstand auf Platz eins. Die Luft wird dünn.

Catania versackt im niemandsland

Catania versackt im niemandsland

Im Massimino plätscherte ein 0:0 gegen Casertana vor sich hin – für die Etna-Elf ein Schlag ins Gesicht. Nur ein Punkt aus den letzten drei Spielen, zwölf hinter Spitzenreiter Benevento. Die Aufstiegsrallye? Fehlanzeige. Toscano schüttelte nach Abpfiff nur den Kopf: „Wir haben uns um jeden Meter erkämpft, aber Punkte zählen, nicht Einsatz.“

Monopoli nutzte die Patzigkeit und drehte das Spiel gegen Casarano: Bordo mit dem Hammer aus 22 Metern, Longo per Kopfball – 2:1, drei goldene Punkte im Kampf um die Playoffs.

Atalanta U23 indes schockte Cerignola mit einem späten Eigentor. Erst führten die Bergamaschi 2:0, dann glichen die Apulen aus. In der 78. Minute flog Gasbarro den Ball unglücklich ins eigene Tor – 3:2, nächster Aufwärtstrend für die Jungprofis.

Perugia feierte unterdessen den zweiten Erfolg nacheinander. Simone Montevago köpfte zweimal gegen Pontedera, ehe Sapola nur noch den Anschlusstreffer markierte. Die Umbrier rücken auf Rang 14 vor – ein kleiner Schritt, aber vielleicht der erste aus der Todeszone.

Die Tabelle spricht Tacheles: Arezzo diktiert das Tempo, Catania droht zu implodieren. Wer jetzt zögert, verpasst den Zug – und in der C gibt es kein Netz, das einen auffängt.