Aquilani schwärmt von liberali: „heute gibt es keine spieler wie ihn“
Ein unerwarteter Applaus aus dem Lager Catanzaros: Alberto Aquilani, ehemaliger Milan-Profi und aktueller Trainer des ambitionierten Zweitligisten, erhob eindringliche Worte des Lobes für den jungen Mattia Liberali, der beim AC Milan seine fußballerische Ausbildung genoss. Die Aussagen des Trainers werfen ein Schlaglicht auf die Nachwuchssituation im italienischen Fußball und wecken Hoffnungen auf eine neue Generation talentierter Spieler.

Der play-off-finalist als bühne für ein talent
Catanzaro scheiterte zwar knapp an Monza im Play-off-Finale, doch die Leistung des Teams unter der Leitung Aquilanis rührte auf. Insbesondere die Leistungen junger Spieler, darunter auch Liberali, blieben nicht unbemerkt. Aquilani nutzte die Gelegenheit, um seine Bewunderung für Liberali öffentlich zu äußern, und lieferte dabei eine überraschende Einschätzung ab.
„Ich schätze Silvio Baldini sowohl als Trainer als auch als Mensch, daher sei gesagt:“, begann Aquilani, „es war die perfekte Gelegenheit, Mattia Liberali im Nationaltrikot zu sehen. Ein Spieler aus dem Jahrgang 2007, vielleicht sogar mit der legendären Zehn auf dem Rücken. Denn eines ist klar: Spieler wie er gibt es heute einfach nicht. Und es ist unsere Pflicht, solchen Talenten die Chance zu geben.“
Aquilani betonte, dass er Liberali unbedingt in der Nationalmannschaft sehen möchte, selbst wenn es sich um ein experimentelles Team handelt. „Er hätte sich die Nominierung verdient. Ich habe ihm gesagt, dass ich hoffe, ihn bald in der echten Nationalmannschaft zu sehen, vielleicht bei einer Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft.“
Liberali, der mit seiner außergewöhnlichen Qualität, Persönlichkeit und Technik überzeugte, hat sich damit einen Ruf erworben, der weit über Catanzaro hinausreicht. Es bleibt abzuwarten, ob sich Aquilanis Wünsche erfüllen werden. Die Forderung nach mehr Mut, junge Spieler in die Nationalmannschaft zu integrieren, hallt jedoch durch die italienische Fußballlandschaft.
Die Frage, ob die Verantwortlichen des italienischen Fußballverbands den Mut aufbringen, die Tür für Liberali und andere Nachwuchstalente zu öffnen, wird die kommende Zeit zeigen. Aquilani hat jedenfalls eine klare Botschaft gesendet: Die Zukunft des italienischen Fußballs liegt in den Händen der jungen Generation. Und Mattia Liberali könnte eine Schlüsselrolle dabei spielen.
