Antonelli schießt sich in suzuka an die spitze – und lässt mercedes jubeln
Kimi Antonelli hat in Suzuka nicht nur den Großen Preis von Japan gewonnen, sondern auch die WM-Führung übernommen. 14 Tage nach seinem Debüt-Triumph in China setzte der 19-Jährige den McLaren von Oscar Piastri und Charles Leclerc im Ferrari auf Distanz. Die Silberpfeile jubeln: Erstmals seit 1955 führen zwei Mercedes-Piloten nacheinander die Gesamtwertung an.
Russell muss passen, der neue starke mann heißt antonelli
Der Youngster aus Bologna fuhr eine Runde vor Schluss die schnellste Rennrunde und läutete damit die neue Ära ein. Teamkollege George Russell, der in Melbourne noch souverän gewann, kam mit 23 Sekunden Rückstand auf Platz fünf ins Ziel und muss nun selbst dem eigenen Teammitglied hinterherjagen. Die Führung wechselt innerhalb von drei Rennen zum zweiten Mal – ein Tempo, das selbst die Formel-1-Statistiker ins Schwitzen bringt.
Red-Bull-Star Max Verstappen hatte bereits nach dem Qualifying von „frustrierenden Abstimmungsproblemen“ geklagt und wurde nur Neunter. Die Null-Punkte-Runde schmerzt: Der Niederländer rutsst auf Rang vier der Tabelle und muss um seine vierte Weltkrone zittern. „Wir verstehen das Auto einfach nicht“, sagte Verstappen knapp vor der Abfahrt aus der Boxengasse.

Der countdown für imola läuft schon
Mit 71 Punkten aus drei Läufen liegt Antonelli nun vor Piastri (65) und Leclerc (58). Die Saison ist noch jung, aber die Psyche spielt schon. „Wenn du so früh vorne liegst, darfst du nicht bremsen, sondern musst voll durchdrücken“, sagte der Italiener nach dem Rennen im Parc fermé. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff grinste nur: „Wir haben zwei Piloten, die sich gegenseitig pushen – das ist Luxus.“
Die nächste Runde geht in zwei Wochen in Imola über die Bühne. Dann will Antonelli beweisen, dass Suzuka kein Einzelfall war. Die Konkurrenz schon mal auf Warnstufe Rot.
