Antonelli kämpft in barcelona: reifen und balance machen zu schaffen

Kimi Antonelli musste in Barcelona einen holprigen Start ins Wochenende hinnehmen. Während er in der ersten Freien Trainingssession aufgrund der Rotation von Nachwuchspiloten fehlte, offenbarte er im FP2 deutliche Schwierigkeiten, sein optimales Tempo zu finden – ein Problem, das er selbst auf überhitzende Reifen und ein instabiles Fahrwerk zurückführte.

Ein balanceakt auf der strecke

Ein balanceakt auf der strecke

Der junge Finne landete schließlich auf dem fünften Platz, 0,589 Sekunden hinter Norris und 0,580 Sekunden hinter seinem Teamkollegen George Russell. Antonelli erklärte, dass die Kombination aus Reifenproblemen und Balance-Herausforderungen ihm eine schnelle und konstante Runde verunmöglichte. "Es war etwas kompliziert im Qualifying-Bereich. Der Spielraum ist sehr gering, und die Reifen überhitzen ziemlich stark. Ich versuche einfach, das beste Gleichgewicht zu finden," so Antonelli nach dem Training.

Die begrenzte Anzahl an Reifensätzen pro Runde stellt natürlich eine zusätzliche Herausforderung dar. "Mit nur einer Runde pro Reifensatz ist es immer schwierig, aber ich glaube, dass es insgesamt noch viel zu tun gibt und ich optimistisch auf morgen blicke," fügte er hinzu. Positiv bewertete er hingegen die Performance im Langstreckenlauf.

Ein Blick nach vorne: Verbesserungen sind angesagt Er äußerte zudem den Wunsch nach konkreten Veränderungen für morgen: "Ich freue mich sehr darauf, was wir morgen umsetzen werden." Ein Problem mit den Bremsen spielte demnach keine Rolle, da für den Rennsonntag ein neuer Satz verwendet wird. "Die Bremsen waren am Freitag ein etwas abgenutzter Satz, morgen sollte es damit kein Problem geben, da wir einen neuen Satz bekommen."

George Russell zeigte sich deutlich schneller, ebenso die McLaren. Antonelli betonte, dass es daher nicht einfach werden würde: "George war sehr schnell und auch die McLaren waren stark. Wir werden versuchen, zu verstehen, was heute Abend passiert ist, und für morgen bereit zu sein." Seine Leistung deutet jedoch darauf hin, dass er weiterhin das Potenzial besitzt, an die Spitze zurückzukehren. Das Team wird nun intensiv daran arbeiten, die Balance zu finden und die Reifen besser unter Kontrolle zu bringen. Nur so kann Antonelli seine Ambitionen im Kampf um die Weltmeisterschaft 2026 verwirklichen.