Andradas eskalation: ex-teamkollege ávila schießt gegen pulido!

Die Debatte um den unsportlichen Akt von Esteban Andrada im letzten Duell zwischen Huesca und Real Zaragoza reißt weiter an. Während die Gemüter sich kurzzeitig abgekühlt hatten, schürt nun ein überraschendes Statement von Chimy Ávila, Ex-Teamkollege beider Spieler, die Kontroverse erneut. Ávila, der aktuell beim Betis unter Vertrag steht, nahm im Rahmen eines Interviews mit dem Streamer Rober Alfonzo Kick Stellung und verteidigte seinen Landsmann vehement.

Ávils pikante enthüllungen: ein meniskusriss und böse absichten

Ávils pikante enthüllungen: ein meniskusriss und böse absichten

„Ich kenne Pulido“, begann Ávila, „wir haben zusammen in Huesca gespielt, und selbst er hat mir den Meniskus gerissen. Ein dummer, unnötiger Zweikampf. Wir spielten damals Copa del Rey gegen Zaragoza, ich lief auf den Torwart zu und er hat mich absichtlich zur Seite gefegt. Das war keine normale Aktion, sondern eine bewusste Provokation, die zu meinem Meniskusriss führte.“ Die Wortwahl des Betis-Stürmers lässt keinen Zweifel daran, dass er Pulido eine deutliche Schuld am Vorfall gibt.

Die Behauptung, Pulido habe Ávila absichtlich verletzt, wirft ein schlechtes Licht auf den Verteidiger und befeuert die Diskussion um Andradas Reaktion. Dabei hatte die ursprüngliche Kontroverse bereits für viel Aufsehen gesorgt, als Andrada nach dem Spiel auf Pulidos Social-Media-Posts reagierte und ihn öffentlich anfasste. Ávila betonte zudem, dass er Andrada verteidigt, obwohl beide argentinische Staatsbürger sind und sein Bruder bereits mit ihm zusammen gespielt hat. Das soll seine Unparteilichkeit unterstreichen.

Ein Abschied in Huesca: Es scheint, dass die Situation für Pulido in Huesca nicht mehr tragbar ist. Nach dem Abstieg wird er den Verein verlassen und sich dem Almería anschließen, das in der Relegation um den Aufstieg kämpft. Andrada hingegen kehrt nach Ablauf seiner Leihe zum Monterrey zurück, wo seine Zukunft ungewiss ist. Er muss außerdem noch mehrere Spiele seiner 13-Spiele-Sperre absitzen.

Die Rivalität zwischen Andrada und Pulido scheint nun tiefgreifend und unversöhnlich. Ein erneutes Aufeinandertreffen ist ausgeschlossen, und die beiden Spieler werden unterschiedliche Wege gehen. Die Frage, ob Andradas Verhalten im Nachgang der Ereignisse übertrieben war, bleibt jedoch weiterhin ein Diskussionspunkt im spanischen Fußball. Die Affäre zeigt einmal mehr, wie schnell Emotionen in der Welt des Sports hochkochen können und welche langfristigen Konsequenzen dies für die beteiligten Personen haben kann.