Ducati-triumph: márquez' comeback feiert motogp-historie!
Das Ducati-Team in Ungarn feierte nicht nur Marc Márquez' fulminanten Sieg – seinen ersten seit seinem Wechsel zu Ducati – sondern auch ein historisches Ereignis: Der 100. MotoGP-Sieg des Werksrennstalls Ducati fiel mit Márquez’ Leistung zusammen. Ein Fest der Emotionen, geprägt von Lachen, Neckereien und einer spürbaren Kameradschaft.
Die tage vor dem rennen: fußballkicker und bier
Schon am Donnerstag begann die Stimmung im Team zu kochen. Mit einer Partie Tischfußball und kühlen Getränken in der Estrella Galicia Bar wurde der Auftakt zu einem unvergesslichen Rennwochenende eingeleitet. Márquez selbst äußerte sich begeistert: “Das ist wie unser Zuhause.” Eine Aussage, die die familiäre Atmosphäre im Ducati-Team perfekt widerspiegelt.

Kritische momente und taktische gespräche
Der freie Training am Freitag offenbarte zunächst Probleme mit dem Grip, an denen sowohl Márquez als auch Bagnaia zu knabbern hatten. Doch Márquez schien sich schneller anzupassen, während Bagnaia seine Ungeduld kaum verbergen konnte. Ein Gespräch mit Iker Lecuona, dem Ersatzfahrer für seinen Bruder Álex, offenbarte Márquez’ taktisches Geschick: “Die Maschine läuft ja gut, oder?”, fragte er den Superbike-Piloten. “Ja, macht richtig Spaß!”, antwortete Lecuona. Im Qualifying verunglückte Márquez kurzzeitig, doch er umittelbar die Pole-Position und feierte ausgelassen mit Julià, dem Vater seines Managers, und Gigi Dall’Igna.

Von neckereien und anti-doping-checks
Nach dem Sprint-Sieg ließen sich die Emotionen freien Lauf. “Komm her, ich gebe dir einen!”, rief ein Teammitglied Márquez ins Ohr, woraufhin dieser mit einem Augenzwinkern antwortete: “Von der linken Seite gehe ich schon gut.” Ein humorvoller Austausch mit Acosta, der Márquez mit einem “Du bist nicht so schlecht!” neckte, zeigte den lockeren Umgangston im Team. Selbst ein Anti-Doping-Check wurde zur Gelegenheit für einen Witz: “Machen die einen Alkoholtest?”, fragte ein Mechaniker, woraufhin Márquez mit einem Augenzwinkern entgegnete: “Da darfst du nicht hingehen!”

Der rennsonntag: strategie und respekt
Auch im Rennen blieben die Emotionen hoch. Julià riet Márquez im Duell mit Acosta zur Vorsicht, während Bagnaia erleichtert über seinen langsamen Start sprach: “Zum Glück bin ich schlecht losgefahren, sonst hätten sie mich alle überholt.” Nach dem Rennen würdigte Márquez Dall’Igna für die Wahl des Reifens: “Es war die Medium-Variante. Am Anfang ging sie nicht, aber…”. Acosta gratulierte Márquez zu einer “guten Fahrt”. Und Márquez selbst staunte über die historische Konstellation: “So wurde Geschichte geschrieben, jemand hat es aufgeschrieben!”, kommentierte er. Gigi fügte scherzhaft hinzu: “Ich weiß nicht, wer von uns beiden jetzt mehr erschöpft ist.”
Technische analyse und ein feuchtfröhliches finale
Im Boxenstopp sprach Márquez mit seinem Chefmechaniker Rigamonti über technische Details: “In Kurve 1 habe ich immer Probleme. Mein linker Arm ist fertig, und der rechte auch… Das Bein? Nichts.” Tardozzi mahnte ihm anschließend, nicht zu forcen und wies auf eine Rundenzeit von 1:38,3 in der 20. Runde hin. Doch Márquez konterte: “Das war die Strategie mit der Medium-Variante, ruhig bleiben.” Bevor die Party im Boxenstopp mit spanischer Musik und dem Ausruf “Ich war nicht tot, ich habe nur Cañas getrunken!” endete, betonte Gigi: “Marc, wir sind alle sehr stolz auf dich. Danke für die Ruhe und das Verständnis.”
