Andersson: keine gedanken an abstieg – fokus auf rückkehr!
Berlin – Lasse Andersson, der frisch gebackene Pokalheld der Füchse Berlin, steht vor einem ungewissen Sommer. Sein Wechsel zu HÖJ Elite in die dänische Liga wirft Fragen auf, insbesondere angesichts der prekären Tabellenposition seines neuen Vereins. Doch der Rückraumspieler scheint gelassen zu sein.

Anderssons vertrauen in höj elite
Die Situation ist alles andere als ideal: HÖJ Elite kämpft in der Relegationsrunde gegen den Abstieg in die zweite Liga. Ein direkter Vergleich gegen einen Zweitligisten entscheidet über das Schicksal des Teams um Stars wie Hans Lindberg und Hampus Wanne. Dennoch zeigt sich Andersson im „Dyn-Vodcast Kretzsche & Schmiso“ unerschütterlich: „Ich vertraue zu 100 Prozent, dass der Verein da bleibt.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zweitligist gegen einen etablierten Bundesligisten gewinnt, ist gering – Andersson schätzt sie auf „mehr als neun von zehn Fällen“.
Ein Detail, das man nicht übersehen sollte: Andersson gibt zu, dass er sich noch nicht intensiv mit den Konsequenzen eines möglichen Abstiegs auseinandergesetzt hat. „Aber bis jetzt habe ich gar nichts überlegt, was passiert, wenn“, erklärt er. Er bevorzugt es, sich nicht unnötig Sorgen zu machen und seine Energie auf das aktuelle Spiel zu konzentrieren. Diese pragmatische Herangehensweise spiegelt seinen Charakter wider – ein Mann, der lieber aktiv handelt, als sich in hypothetischen Überlegungen zu verlieren.
Der jüngste hohe Sieg von HÖJ Elite gegen Ribe-Esbjerg HH (39:25) hat die Stimmung zusätzlich angeheizt. Das Hinspiel gegen diesen Gegner ging noch verloren, was die Bedeutung des aktuellen Erfolgs unterstreicht. Obwohl Andersson zugibt, dass ein Abstieg ihn dazu zwingen würde, „überlegen“ zu müssen, betont er, dass die Rückkehr in seine Heimat für ihn Priorität hat. Das lässt Raum für Spekulationen: Könnte ihn ein anderer dänischer Verein im Falle eines Abstiegs anheuern?
Nicolej Krickau, Trainer der Füchse Berlin, äußerte sich ebenfalls zur Situation: „Für Lasse persönlich hoffe ich, dass er die Situation kriegt, die er selbst entschieden hat und das ist: Nach Dänemark zu gehen.“ Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in der Abstiegsrunde entwickelt und welche Konsequenzen sie für die Zukunft von Lasse Andersson haben wird. Die Faszination des Handball-Sommers beginnt!
